1481.
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1481, März 12.
83. Hanns Lanng von Sehyendorf empfängt von den Domherren und Kaplänen der Bruderschaft zum
Dom zu Costentz zu Erbzinslehen um 2 Malter Veesen, 1 Malter Haber, 1 U $ und dem „Senger" 70 EierJahreszins deren Hof zu Sehyendorf.
Geben vff st. Gregorius tag 1481 a ).
Das Siegel des Junkers Jacob von Hasenstain, Burgvogts zu Hailigenberg, eingenäht.Perg. Or. Karlsruhe.
a) 1489 Mayaubend [Apr. 30.] empfängt diesen Hof Hanns Schroff. Perg. Or. mit dem eingenähtenSiegel Rudolfs von Wyler, Vogts zu Merspurg. Karlsruhe.
1) 1308 fritag vor st. Pelagieu tag [Aug. 23.~\ bekundet der Offizial zu Costantz, dass Jacob Tiervon Schigendorf von kommenden Philippi und Jacobi an auf 3 Jahre von der Priorin und den Konvent-frauen zu Zofingen ihren Hof zu Schigendorf um 8 Malter Veesen, 4 Malter Haber Costentzer Mass, lg^Costentzer Münze, 2 Kloben Werg, 120 Eier, 6 Herbsthühner und 2 Gänse Zins, abzugeben jeweils aufst. Martins Tag, zu Lehen empfangen hat. Derselbe darf kein Stroh oder Mist aus dem Hofe verkaufenoder führen. Alle Früchte der „rütinen" auf dem Hofe an Korn gehören ihm, ausgenommen G Viertel Korn,die auf 3 Jauchart Ackers, welche H. Niemandsfründ baut, wachsen, und die Hühner und „gelt", die da abden „rütinen" gehen. Bezahlt er den Zins nicht rechtzeitig oder handelt er anders , als vorsteht, so wirdTier von ihm gebannt, doch soll er 8 Tage zuvor gewarnt werden. Pap. deutsche Übersetzung 16. Jhdt.Constanz, Zoflngerkloster.
2) 1483, Juni 4. Vertrag zwischen Schiggendorf und Gebhartsweiler über Trieb und Tratt amRietbach und in der Binzerbachwies. Staiger, Salem 415 a ).
a) Die Vorlage Staigers war nicht zu finden, ebensowenig die seiner Angabe (a. a. 0. 416) über einenVertrag zwischen Schiggendorf und Grasbeuren wegen Trieb und Tratt an und über den Graben Rietbach von1503, Jan. 17.
3) 1484 donrstag vor Oculi [Mars 18.] verkaufen Hainrieus Bessrer, Pfarrer, und Gebhart Schneggen-biihel, Peter Gasser, Maurici Schmidmaister und Cünrat Thuner, Heiligenpfleger zu Sewfelden, MeisterHannsen von Saphay, dem Steinmetz und Werkmeister zu Salmanßwilr, ihrer Kirche Wiese zu Schigen-dorf, gen. die Mülwyse, die ein gutes Mannsmad gross ist, für rechteigen und zehntfrei um 12 & ^ Landes-währung. Perg. Or. mit dem eingenähten Siegel des Junkers Burkhart von Jungingen. Karlsruhe.
4) 1506 dornstag nach der hl. Dreyer Konig tag [Jan. 8.] belehnt Clemens Eeichlin, alter Bürger-meister zu Vberlingen, dem nach dem Tode des Lehensherrn Laurenntzen Oßwaldts Bürgermeister und Ratzu Vberlingen befohlen haben, an ihrer Statt als Lehensherr die vom Schlosse Vttendorf herrührendenLehen zu verleihen, Ludwig Buckel als Träger Ludwigen Müllers von Lanntzenhofen mit dem Häuslein undder Hofstatt zu Lanntzenhofen bei dem Hof gelegen. Perg. Or., das Siegel des Ausstellers fehlt. Über-lingen, Stadtarchiv.
1481, Juni 19.
qa Johannß Wernher von Zymbern, Herr zu Meßkirch, kommt mit Meister Caspar Lanngen, Kaplan
von st. Elizabethen Altar, und dessen Kaplanei im Münster zu Vberlingen wegen zweier auf dem dieser Ka-planei eigenen Saltzmans Garten zu Geggingen, am Esch gegen Meßkirch wärts gelegen, auf dem vormalskeine Häuser gestanden und keine Hofstätten gewesen, neu erbauten Häuser überein, dass, wenn eines dieserHäuser oder beide verbrennen oder sonst abgehen und niemand sie ohne Schaden der Kaplanei wieder bauen
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