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7 (1891) Quellen zur Geschichte der Fürstenbergischen Lande in Schwaben vom Jahre 1470 - 1509
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1480.

und aller Zugehör, gelegen in der Mundat zwischen den 4 Grafschaften Neuenbürg,Habspurg, Furstenberg und Stuelingen, mit der Herrschaft Landtsperg (mit hohenund niederen Gerichten) und mit dem Schloss Althewen mitsamt der ganzen Herr-schaft Hewen (mit hohen und niedern Gerichten), die vorher Graf Johann, ihr Vater,dann Graf Eberhardt und Hainrich, ihre Brüder, als die jeweils ältesten Brüder zuLehen hatten. Graf Sigmund leistet den gewöhnlichen Lehenseid.Geben zu Gräitz am sibenden tag des monats August 1479.

Das Or. war mit dem kaiserlichen Siegel gesiegelt.

Kopeyenbuch der Abtei St. Blasien 15. Jhdt., Bl. 22; enthalten in einem Vidimus des Abtes von St. Jörgenzu Stain von 1484 sambstag nach dem Newen Jarstag, der Beschneydung Vnnsers Herrn [Jan. 3.].St. Paul in Kärnthen. S.

1) 1494 fritag vor dem Palmtag [März 21.] bittet Sigmund Graf zu Lupfen, der ältere, KönigMaximilian, seine dem hl. Reiche nach Abgang Kaiser Fridrichs ledig gewordenen Lehen und Mannschaften,da er Unvermöglichkeit seines Leibes halb sie nicht persönlich empfangen kann, seinem Sohne Sigmund,dem Zeiger dieses Briefes, als seinem Träger zu leihen und alle Freiheiten seines Hauses zu bestätigen.Pap. Or. mit dem unter Papier vorne aufgedrückten Siegel des Ausstellers. Wien.

2) 1495, Mai 28. leiht zu Worms König Maximilian Sigmunden Grafen zu Lupfen als dem ältestenfür ihn und seinen Bruder Heinrich die Landgrafschaft Stulingen, die 2 Hölzer Westerholtz und Gatter-holtz mit allen Zugehörden, hohen Gerichten und Wildbännen, gelegen in der Müntat zwischen den Graf-schaften Habspurg, Fürstenberg und Stiilingen und gegen den Randen untermarkt, die Feste und HerrschaftLandsperg mit der Stadt Cünßheym und der Hälfte der Städte Amerßwyler und Türigkheym und der DörferMarßwyler und Wynntzenheym und den Dörfern Sigoltzheym, Ongerßheym, Katzental und Lagelnheym, dieLehenschaft der Pfarrkirche zu Villingen, Feste und Schloss Althewen mit der ganzen Herrschaft Hewen,ihren Lehen- und Mannschaften, Wochen- und Jahrmärkten, den hohen und niedern Gerichten, Wildbännen,Zöllen, Geleiten und allen andern Zugehörungen in der Stadt Engen und auf dem Lande, wie das alles alsReichslehen von ihrem Vater, Graf Sigmund sei., an dieselben erblich gekommen ist. Der Empfänger hatfür sich und seinen Bruder Heinrich den Lehenseid geleistet. Auszug in Bd. X der Reichsregistratur-bücher Bl. 548. Wien.

3) 1496 mittwoch vor dem hl. Pfünngstag [Mai 18.] vermittelt zwischen Graf Sigmund zu Lupfen, Land-grafen zu Stüellingen, einer- und Rudolf und Wolfherman, Gebrüdern, Grafen von Sultz, Landgrafen imKleggauw, (vertreten durch Lucas von Rischach und Wilhelm von Griessen), Abt Georg zu St. Blesin undPropst Andres zu Rüedern anderseits, welche von „des buchs vnd aycheln ackeritz" wegen spänig ge-wesen sind, zu Ewettingen Conradt von Schellenberg, Ritter, zu Hüflngen dahin, dass, wenn künftig in denFlecken, Dörfern, Weilern und Höfen der Landgrafschaft Stüllingen, welche den Grafen von Sultz oderden Gotteshäusern St. Blesin und Rüedern zugehören, soviel Äckerich wird, dass die Einwohner der Graf-schaft dessen nicht bedürfen und der Überschuss aus der Grafschaft heraus um Korn, Geld oder ander-weitig verliehen wird, von dem Ertrag ein Drittel dem Landgrafen zu Stüllingen, ein Drittel dem Grund-herrn jeglichs Fleckens und ein Drittel der Gebursami daselbst werden soll. Lupf. Kopialbücher IX, 2Bl. 149 ▼. Stuttgart. . T.

1480, Febr. 28.

~o Stiftung der Bruderschaft und grossen Jahrzeit in Hüfingen.

Wir dis nachbenembten Connrat von Schellenberg, ritter, vnd Burckhart von Schellenberg, ge-brüder, zu Hüffingen, schulthaiß vnd gemain rätt daselbs zu baider sytt gemainlich vnd onuerschaidenlich