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geordnet, das der ain das name, der ander ain anders, das sy dann mainten nauchgestalt ir sach das wager sin, ob das ain verderpt wurd, das inen dannocht dasander blibe, sige aber in taylungswyß uit bescheen, inen sige onch zu zytten dieherschafft Höwen angewonnen vnd inen darnoch in gemainsehaft wider worden vnddas allwege in gemainsehaft mitt ainander gehabt, die armenlütt, gen Höwen ge-hören, haben inen ouch baiden in gemein geschworen". Es sei zwar wahr, dass sie,wie er jetzt noch habe, zwei Küchen, eine zu Höwen, eine zu Enngen, gehabt haben,dieselben seien aber beiden gänzlich gemeinsam gewesen, auch finde man manchenAmmann, der 2 oder 3 Küchen habe. Graf Sigmund Hess darauf die von den beidenAusstellern und Conratt Berenlaupp Schnewlin von Zeringen und Ludwig Küchlinbesiegelte Urkunde von 1436 st. Lucien tag [Dez. 13.] verlesen, in der Graf Conratvon Thüwingen, Herr zu Liechtnegk, und Annlin seine Gemahlin, des Grafen Jo-hannsen sei. von Lupfen Tochter, bekennen, von ihrem Bruder Eberhart für sich undseine Brüder die bei dem Ehevertrage gen. Frau von ihrem Vater für Heimsteuerund väterliches und mütterliches Erbe ausgesetzten 2000 fl. Rh. bar erhalten zuhaben, und in der Annlin auf ihr väterliches und mütterliches Erbe und alle andereErbschaft ihren Brüdern gegenüber auf ewig „biß an ain ledigen ahligen anfall"verzichtet hat. Darauf liess Graf Conratt erwiedern: jeder der beiden habe eigeneVögte, Amtleute und Knechte gehabt, das lasse er aber wie ihr Verhalten im Kriegeund die trotzdem fortdauernde Gemeinschaft derselben bestehen, der vorgeleseneBrief aber sei lediglich eine Quittung seiner Mutter um ihre Heimsteuer, und derdarin angezogene Verzicht sei kraftlos, denn eine Frau müsse „vor ainem besessengericht" bevogtet werden und da den Verzicht thun mit Willen ihres Vogtes, Für-sprechen und Ratgeber und, sei sie verheiratet, auch mit Willen ihres Mannes, dassei bei seiner Mutter nie geschehen, und „sige die verziehung siner mütter nit wis-send". Nach weitern Reden beider Teile, in denen dieselben ihre Behauptungenaufrecht halten, namentlich Graf Connrat wiederholt die Gemeinschaft der beidenBrüder läugnet und Graf Sigmund erklärt, er könne seine Aussagen „vestnen alsain graue des richs" und er hoffe, es werde im Recht erkannt werden, „diewil so-licher gemainsehaft zwüschen brudern, ouch wittern sippen in diesem lande also ge-halten, landßgewonhait vnd recht ist, der da in leben blipt vnd den andern tailvberlepte, als da ist bescheen, das derselbig das besessen gemaingütt als alle fürsin aigen gutt besessen vnd behalten hat, so solle graue Sigmund ouch by sölichemsinem inhabenden gütt bliben vnd das gemain recht vnd des lands gebruche an imnit geendert werden", nahmen die Zusätze ein „bedencken", wie sie es sich gleich zuAnfang ausbedungen hatten. Am Samstag nach st. Erhartstag [Jan. 13.] 1470