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1470—1509.
a) Das folgende alles ist ausgestrichen.
1) Auf der inneren Seite des Vorderdeckels stellen folgende Angaben, von denen die drei letztem1515, die erste etwas später eingetragen wurde: Anno etc. [1]485 galt ain sester körn zu Wolf ach 9 Bap-pen ^j, ain som weins o'A ß Eappen ,5). — Item des selben jars am donstag nach der Liechtmess [Febr. 3.]verbrunen drü hüser in der Hindern Gassen, des frümessers vnd sunst zwey. — An st. Michels tag [Sept. 29.]ist gewesen der groß wind anno etc. 88. — An st. Andris tag [Nov. 30.] in der nacht im 90. iar starbder wolgeborn her, her Heinrich graue zu Furstenberg, landtgraue in der Bare vnd her zu Husen etc. —Am Newen Jars abend zwischen ailfen vnd zwelfen zu mitternacht starb vff dem schloß Ortenberg der wol-geborn her, her Wolfgang graff zu Furstenberg, landgraff in der Bare, oberster hanptman vnnsers hern,kaysers Maxemiliani etc., vnnser gnediger her, anno etc. im 10. [1509 Dez. 31.]
2) c. 1470 a ). Wolfacher Floss- und Zollordnung: Item wenn man mit den schiffherren zu Wolfach rechnot
vmbgeend frön so hat er ein frön, vnd in der gemein frön hat einer nichtz, so yederman fronet. Item er hawt ouchze jars in huß mit der htit vnd wacht. Item yeder püttel siezt aller ding fry, stiir vnd wacht. Item 4 ^ gibtman im vom vmbslag von 1 S'^, Item 5 ß A von einer dum losung. Item ein frombder gibt ein Pfen-ning vnd 1 ^ zu pfenden. Item ein frombder gibt 2 ^ dem püttel, so er ein ein recht lert, ein heimischergibt nichtz. Item 1 3\ von einer frönung, so einer stirbt, so man vermeint, einer müg nit bezalen. Item4 ß ^ gibt man einem pittel von einem zugsbrieff, gen Fryburg zu tragen. Item 1 ß ^ gibt man dempittel für 1 mil wegs über feld zu gan, so einer ein geswornen botten pruchen wölt. [282 v ] Item einpüttel sol die greben in hüt halten vnd der warten zum allerbesten imm winter mit ysen vnd löcher howenvnd imm sumer mit wasser in vnd vßzülaussen. Item vnd sol den rüßner in eren halten mit wasser vndrümen, als. vast er mag, vnd was er nit mag thün, so sol man imm darezü froner geben, die imm helfen,vnd sol ouch des warten. Item ein püttel sol die wacht gebietten vrab vesperzit, ongeuerlichen ein stundtvor oder nauch. Item wenn er einem gepüt zu wachen oder fronen, so einer nit anheymisch ist, so sol erimen deßmals fürgan, nachdem vnd sich das begebe, vnd sol das hernach erfolgen, wenn einer wider an-heymisch ist. Item [wenn] einer ein frönen oder pfenden wil, so so[l] er nit von stund an vff inn vallen,sunder er sol das best darezü reden, ob er das gewenden vnd zum besten bringen möcht, damit es vnder-standen wurde, vnd ob er des damit nit vnderstan möcht in gütte, so sölt er ein pfenden oder frönen. Itemer sol ouch einem torwarten sin hüt oder wacht inbi'ingen, des sol er im pfandt von einem brengen (sie),der imen denn solichs nit geben wil, vnd er mag solich sin pfandt wol vmb brot oder win einem wirt oderbrottbecken versetzen vmb sin Ion. Item were es sach, das ein stat ze schicken hett oder fröner hett, dassol der büttel als gebietten vnd was ouch vnnserem gnedigen herren züstät. Item ein püttel sol swerenein gelerten ayde vnnserem gnedigen herren vnd einer stat, vnnsers gnedigen herren geheiß, einem ampt-man, burgermeister vnd ratte trüw vnd gewer zu sinde, iren frummen zu werben vnd iren schaden zuwenden, vnd ob er ichtz höret, das wider vnnseren gnedigen herren, einen rät oder wider ein gantze statwere vnd die andreffe, sölichs fürbrengen vnd zum getrüwlichesten rügen wölt, ouch heymlich rätt zu ver-swygen ewigelichen, die wacht vnd frön zu gebietten vnd alles das tun wölt, was man ine von vnnsersgnedigen herren wegen vnd eins rats wegen ze tünd hiese, dz dann gepürlichen were, vnd ime vmbschlacheneinem tun wölt als dem anndern, dem armen als dem riehen, on als geverde.
[283J Item a ) es ist ouch gemacht vnd geordent, das ein yeder burger vff yeder mesß win schenckenmag vnd den lütten zu essen geben vnd seezen mag, die wil die mesß vnd fryheit wert, vnd alsbald diefryheit vß ist, so sollen die selben, die geschenckt haben, ir vaß züschlachen vnd ob ichts in dem vaßüberplibe, das sol er nit dest minder der stat vervngelten. Item vnd die stat sol behalten ir stattrechtmit allen Sachen des banwins halben, vnnd wenn ein rat banwin schenckt, so sollen alle zapfen zügeslagenwerden. Item es sol ouch kein burger dem anndern noch keinem knecht an ein kerbenholcz win geben,es were denn sach, das einer einem siechen mentschen gebe oder ein fründ den anndern mit einer maß winsoder zweyer vereret, so einer ein frömbden gast hett vnd nit über zwo maß.