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von Rechberg, das er im endtlichen furname, demnach er wol wist, das die Hegawer der Twiel mit gwaltnichts abbrechen, sich auch sonst vor niemandts, denen von Werdenberg verwant oder zngethon, entsitzendörfte, bemelte graven gar zu vertreiben etc. Insonderhait aber bewarb er sich noch mere und stärkt sichtäglichs, in ansehung das im die angefengt kriegshandlung wider Werdenberg nit als übel von handt gangen;nam ime entlichen für, den Hailigenberg zu belegern, auch den sampt der zugehörigen landtschaft gewal-tigclichen einzunemen. Hierumb merthails graven und herrn im landt zu Schwaben, als die nechsten freundt,gern das pest bei denen von Werdenberg gethon und, soverr möglich oder inen das als für sich selbs onefrömbde rettung erheblichen gewest, sie bei dem iren erhalten, soverr ir hilf wider den feind, der starkund wol geriist zu ross und zu fuß im veld, erschießen het mögen. Wiewol nu herr Wörnherr freiherr zuZimbern Hannsen von Rechberg, wie obgehört, nahe verwant, dann er sein, Hannsen von Rechbergs, stief-son gewest, auch sonst als nachbaurn vill freundtschaft und gutz zu einandern sich versehen, so hat dochfurnemlich bemelter herr Wörnher in diser ernstlichen und gefarlichen handlung nit allain als ain vetter,sonder als ain getrewer freundt, der dann pillich in angstlichen beschwerden und nöten ieder zeit magerkennt werden, gegen denen von Werdenberg sich bewisen; dann demnach er bei grave Eberhartenvon Wurtenberg landthofmaister, darneben in besonderm hohen ansehen bei grave Ulrichen von Wirtenberg,hat er forderlich zu denen baiden graven sich verfuegt und die, unangesehen das sie von Hannsen vonEechberg nit angriffen, noch beschediget, derhalben auch sie, die von Wirtenberg, solche vecht nit beruert,in gehaim furnemlichen dahin bewegt und vermögt, das sie baide auf anruefen der gesellschaft sant Jergenschilts im Hegaw und grave Hannsen von Werdenberg inen unverzugenliche hilf und rettung versprochen.Ab solcher geschwinden pratica mit Wirtenberg enpfieng Hanns von Rechberg nit wenig entsitzens, danner sich der gar nit versehen gehabt. Es war auch grave Conrad von Furstenberg, Thengen, Baden, Sonnenbergund andere auf der Werdenberger partei. Derhalben, als baid graven von Wirtenberg ir lehenleut undlandtschaft zu ross und zu fueß aufmanten, muost er, Hanns von Rechberg, als er schon im anzug, denHailigenberg zu belegern, von seinem furnemen lassen und wider zurugk ziehen. Demnach er aber Schalz-burg, dermaßen er vermaint, die notturft das erfordert, besetzt, begab er sich persönlichen auf den Schram-berg, den er von newem, wie obgehört, erbawen und darauf er sich nit wenig verließe. Als solchs baidgraven von Wurtenberg verstendigt, haben sie darumb von ir kriegsristung nit gelassen, sonder grave Ulrichvon Wirtenberg hat nichts destoweniger grave Jos Niclausen von Zollern im part über ain namhaft an-zaal zu ross und zu fuLS zu aim obristen verordnet. Derselbig ist aus bevelch grave Ulrichs zinstags nechst vorGalli [Okt. 9.] anno ain tausendt vierhundert vierundsechzige für Schalzburg geruckt und solichs von iezbemelterzeit an bis auf sant Lucientag [Bez. 13.] ernempts jars belegert, hiezwischen er das schloß dermaßen genöt, dazdie, so im schloß gelegen, mangel halb der proflant das aufgeben haben mueßen. Dergestalt ist Schalzburgdenen von Wirtenberg worden. Mittlerweil zog grave Eberhart von Wirtenberg für den Schramberg , dasich dann Hanns von Rechberg enthilt, wiewol er solchs schloß nit sonders nöten ließe. Das leger warhieunden im thaal bei dem sclilößlin Schiltegk; da hetten sie ein bastei ufgeschlagen. Er enthielt sich aberhiezwischen den merthail nit im leger, sonder zu Oberndorf in ansehung der kelte und ungewitters, alsodas nit zuversichtlich solliche belegerung langwirig sein wurde. Den raisigen zeug aber het er am maistenzu Dornaw, zu Schiltach und anderswo. So het grave Hainrichen von Furstenberg das Kinzgerthal in,daz die Rechberger reiter kein schaden thon konten. Nu war aber dennost Hanns von Rechberg und die,so bei im in guter anzal, so gar nit belegert, er möcht zum Schramberg auß und wider hinein seins ge-fallens, es were gleich bei tag oder nacht, kommen; derhalben ließ er den von Wirtenberg im thal seinleger haben und tuet er sampt seinen heifern etliche ausfäl in die umbliegenden landtschaft. Da branntinsonderhait das dorf Rotenberg, zu Alperspach gehörig, und raubt er alles, das er ankommen und mit imdavon bringen mögte. Begab sich, das er uf sant Martins dag [Nov. 11.] unfersehenlich abermals zu ross und zufuoß auf Hornberg zöge; denen name er vill vichs, das er alles dem Schrambergzutrib (Besenfelder schreibt, erhabs uf Falkenstain zutreiben lassen). Der vogt von Hornberg, so bald er solchen Überfall vername , eilteer im mit seinen amptsverwandten und wen er in der eil aufbringen mogte, nach, und als sie ainandernansichtig, haben die knecht ainandern zum tail under die geül gestochen, iedoch hat der vogt von Hornberg
-rKfiM&J