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1388.
Haus, das Hermans sei. von Büchhorn war, mit der Scheuer und Zugehörde im Namen der Kinder seinesBruders sei. als deren nächster Freund von ihrem Vater her mit Einwilligung der Frau Annen von Sneitauf die Lebenszeit dieser Frau und noch auf ein halbes Jahr nach deren Tod zinsfrei, jedoch mit der Auf-lage, jährlich 3 ß ^ Sträsburger Münze an dasselbe zu legen, geliehen. Auf Bitten des Dieme von Liehten-fels wird vom Stadtgerichte erkannt, dass diese „gift" und dieses „lihen" Kraft und Macht habe, weil2 Zwölfer und der Gebüttel auf ihr Eid ausgesagt haben, dass dieselben vor Gericht geschehen seien, alsKecht war. Perg. Or. mit dem Siegel der Stadt Haselach (wie Abb. IV, No. 49, Anm. 3) a ). a. a. 0.
a) Auch ein Sekretsiegel gebrauchte die Stadt Haslach im 15. und 16. Jhdt.; dasselbe (s. Abbild. No. 56)hängt z. B. an einem Urteile des dortigen Stadtgerichts von 1446 mittewoche nach st. Jacobs tag [Juli 27.], gegebendarüber, dass Katherin Buschatzin das Gut ausserhalb der Obern Serren, das sie Ludewyg Kälbly, Bürger zu"Wolfach, verkaufte, wohl gewährt habe. Perg. Or. a. a. 0.
4) 1446 frytag vor st. Niclaus dag [Bez. 2.] empfängt Hans Sponheim zu Haßlach von JunkerTiebolten, Herrn zu Hohengeroltzecke, den Niedern Hof hinter der Burg zu Hasselach, den der Gatterer ge-habt hat, in Gemeinschaft mit seinem Bruder. Das Or. siegelte Junker Friderich Buchorn. Geroldseck.Kopialbuch (15. Jhdt.), S. 50. Karlsruhe. T.
5) 1453 st. Niclas tag [Bez. 6.} verkaufen Wilhalm Landegk und Endlin von Ramstein, seine ehe-liche Gemahlin, ihr Haus und ihre Scheuer in der Stadt Haselach, an der Frümeß Haus und hinten auf dieKingmauer stossend, ihren Garten und den „steinen stock" im Garten zwischen Hansen von Kamstein undHansen Kecken von Sclmellingen, und den Hof vor dem Garten zwischen der Badstuben und FischerhanßenHaus bis auf den Bach, wie das alles von Fridrich von Büchhorn sei. und von Suse Röderin, dessen ehelicherGemahlin sei., an Endlin von Ramstein „mit rechtlicher gifft vnd Verschaffung" gefallen ist, um 32',2 und2 ß dt Straßburger Adamen von Winterthür, Schultheissen zu Haselach. Perg. Or. mit den Siegeln Wil-halm Landegks (im halbr. gelehnten Schilde 3 Querbalken, auf dem mittlem 3 Sterne neben einander, ge-krönter Helm mit wehenden Decken, Büffelhörner mit wagrechten Zierstrichen, Umschrift: S>. roütjehn: lanbediE)und der Verkäufer sonder guten Freunde Alber von Gippichen (wie Abbild. No. 55) und Conratten Stollenvon Stouffenberg. Donaueschingen.
1388, März 2.
Markdorf.
101. Cum proventus capellae in monte vulgariter Gerenberg dicto infra limites ecclesiae parrochialis in
archdorf situa tae et in honore Omnium Sanctorum consecratae adeo tenues existant, ut capellanus exindesnstentari et incumbentia onera supportare congrue non possit, Vrsula relicta Conradi de Honburg militis,patrona, et Johannes Jung rector ecclesiae in Marchdorf, cuius redditus adeo pingues sunt, ut in rectoris etpersonarum in ea servientium sustentationem et aliorum onerum supportationem sufficiant abunde, capellaepraefatae et capellano eius Albertho de Rütlingen succurrere volentes, pro salute animarum statuunt pro" praedicta ecclesia parrochiali, cui hac re saltem valde modice praeiudicatur, ut omnes oblationes et elemosinaein eadem capella oblatae eidem et eius capellano integre remaneant. Ut haec firmius perseverent, Burcardum deHewen praepositum et vicarium in spiritualibus et temporalibus generalem ecclesiae Constantiensis sup-plicant, ut ea approbet»).
Datum in opido Marchdorf 1388 6. non. Martii, indictione vndecima.
Die Siegel der Ausstellerin (zerbrochen) und des Ausstellers.Perg. Or. Karlsruhe.
a) Die Bestätigung des Propstes ist datiert Constantiae 1388 3. non. Martii [März 5.], indictione vnde-cima. Perg. Or. (der vorigen transfigiert) mit dem zerbrochenen Siegel desselben.
1) 1419 3. kal. Julii [Juni 29.] Constantiae Otto episcopus Constantiensis, cum in capella Omnium