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lösen. 4) Der Graf klagt, dass die Vberlinger ihm seine Eigenleute, „sidnialz er irburger ward vnc vff die zit, daz er in absait, vnd von der zit, alz der krieg verrihtward, vncz vff dise zit", zu Bürgen empfangen haben; darüber wird entschieden : „dunketgräf Albreht, daz si im in der zit dehainen sinen aigenn man enphangen habint,ir sigi ainer oder me, frowen oder man, daz er die beseczen mag mit zwain mannenvnd mit ainer frowen oder mit zwain frowen vnd mit ainem man, die dem, den erbeseczen wil, alz nach sipp sigint, daz si nit mit enander ze der e ze griffen moh-tint, vnd weihen er also beseczet, der sol ihm beliben vnd sont die von Vberlingenfürbazz nihtz me mit im ze schaffind han, weihen er aber also nit beseczen mag,der sol den von Vberlingen beliben". 5) Alle Gefangenen sollen gegen eine schlichteUrfehde ledig sein.
Gegeben ze Phullendorf an dem nähsten sambstag nach st. Vrbans tag 1390.
Das Siegel des Landgrafen Sigobst nicht gut erhalten.Perg. Or. Überlingen, Stadtarchiv.
1) 1456 dornstag nach st. Petters vnd Pauls tag [Juli 1.] vereinen Hannß von Linstetten, Vogt zumHailgenberg, Hannß Ruch und Virich Blaurer, beide Bürger zu Costentz, Graf Johannsen von Werdenberg unddie Stadt Vberlingen wegen der hohen Gerichtsbarkeit des Grafen in den Gerichten, Zwingen und Bannen,welche die Stadt und die ihrigen in der Herrschaft zum Haügen Berg liegen hat, wie folgt: Graf Johannßvon Werdenberg richtet mit den hohen Gerichten alles, das jemandem an Leib, Leben und Ehre geht;hinsichtlich der Herrlichkeit des Forst- und Wildbanns bleibt es bei dem Herkommen. Die von Vberlingenhaben in ihren Gerichten Gebot und Verbot und strafen in ihren Dorfettern alle Frevel und fliessendenWunden, ausserhalb der Etter aber in ihren Zwingen und Bannen alle Frevel mit Ausnahme der fliessendenWunden. „Als denn die von Vberlingen vermainent, das sy gefryggt sigend von Römschen kaysern vndküngen, das sy zu schädlichen lütten vsserthalb ir statt griffen, die darin fauhen vnd ziehen mügind vndmitt den gefaren nach recht, da aber der wolgeporen grauff Johannß vermaindt, das sin grauffschaft insöllicher maß herkomen sige, das inen das zu tünd nit gepure in siner herlichait, von deß stucks vndartikels wegen haben wir nichtzit beredt noch betädinget vnd wöllent in maynung sin, das das nit nottsige". Perg. Or. mit den beschädigten Siegeln der Aussteller, des Grafen Johanns (wie an No. 213, 4)und der Stadt Vberlingen. Donaueschingen. T.
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2) 1459 dornstag vor Reminiscere [Febr. 15.] vergleichen Virich Blarer, Bürgermeister zu Costentz,und Conrat Schatz, des Rats daselbst, Graf Johanns von Werdemberg und die Stadt Vberlingen, wie folgt:Die Fischenz in der Ach zu Siggingen in Zwing und Bann soll dem Spital zu Vberlingen nach laut seinesBriefes bleiben. Das Gericht zu Kriewangen soll gen Siggingen diesem Spital zugehören. Von seinemVerlangen, die Plätze in der von Vberlingen Gerichten, die in der Grafschaft zum Hailigenberg gelegensind, zu besetzen und zu entsetzen, ist der Graf auf Bitten abgestanden. Fortan sollen ungeirrt von denVögten und Amtleuten des Grafen die Vberlinger Amtleute bei allen Untergängen zwischen ihnen undden ihrigen den Untergängern „den aid geben." Betrifft der Untergang aber auch nicht Vberlinger Güter,so kommt auf Erfordern der Heiligenberger Vogt oder Amtmann zu demselben und giebt den Eid, hat abersonst dabei nichts zu gebieten; kommt jedoch derselbe nicht oder will er darin hindern, so geben auch indiesem Falle ungestraft die Vberlinger Amtleute den Eid. Fortan giebt der Graf zu, dass die von Vber-lingen in ihren Gerichten ein „auentür vssgeben" dürfen. Der Vberlinger Amtmann hat mit Zuthun derGemeinde „die herd besetzt ynd ain mers" gemacht, wogegen der Guler „ain ander mers" gemacht hat ;
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