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6 (1889) Quellen zur Geschichte der Fürstenbergischen Lande in Schwaben vom Jahre 1360 - 1469
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1362.

5) 1404 Kathedre s. Petri [Febr. 22.] verkaufen Veren Hüterin von Pfullendorf und ihr SohnHainrich Schulmeister zu Vberlingen, 2 rechteigene Gütlein zu Geggingen um 36 S A Const. dem SpitalePfullendorf. Perg. Or. mit dem eingenähten kleinen Siegel der Stadt Pfullendorf und dem eingenähten desSchulmeisters Hüter, a. a. 0.

6) 1446 fritag vor st. Virichs tag [Juli l.J verkaufen Aufbrecht und Ortolf von Höwdorf, Gebrüder,von Walsperg Vlrichen Grinern, gen. Kösch, Pettern Ammann und Rudy Balmern, Bürgern zu Vberlingen,als Pflegern der Pfründe, die Anne Balmerin sei. zu Vberlingen in der Pfarrkirche zu St. Niclaus gestiftet hat,und Aulbrechten Hessen als Kaplan dieser Pfründe den Kelnhof zu Geggingen, der jährlich 6 Malter Haber,4 Malter, 2 Viertel Roggen, 7 Scheffel Veesen, 2 Viertel „wisethabern" und 3 'S h giltet und eine sehrgrosse Reihe einzeln genannter Güten und Zinse aus 14 Gütern, der Mühle, Häusern, Gärten und einerOehmdwiese zu Geggingen um 1054 & 6 ß 3\ Vberlinger Münze und Währung, alles für ledig, ausser dassaus dem Kelnhof dem Grafen Johansen von Werdenberg, Herrn zum Hailgenberg, 4 Malter Veesen ewigenVorzinses gehen. Zu Gewähren setzen sie sich selbst und ihren ehelichen Bruder Caspar von Howdorf.Perg. Or. (Die Siegel der Aussteller und ihres Bruders Caspar fehlen). Karlsruhe.

a) 1453 dumstag vor st. Martins tag [Nov. 8.] erklärt Bencz Scholl, Müller zu Geggingen, der mit demvorgen. Kaplane gestritten hat, ob er seinen Zins von 2 Malter Roggen, 2 Scheffel Veesen, „gutz namlichs korns",1 'S <9i, 1 Viertel Eier und 4 Hühnern demselben in den Gegginger Kelnhof oder gen Vberlingen zu reichen habe,auf Vermittlung Hansen Strölins, des Vogts seines Herrn von Zymmern, diesen Zins 8 oder 14 Tage vor oder nachMartini gen Vberlingen zu liefern. Perg. Or. (Das Siegel des gen. Vogtes fehlt) a. a. 0.

7) 1461 mentag vor Martini [Nov. 9.J verkauft Wernher von Zymmern Hansen Thöschelmann vonVeringen 15 fl. Rh. Ewiggeld aus seinem eigenen Dorfe Gegingen an der Ablach») um 300 fl. Rh. DasOr. siegelte der Aussteller und sein Bruder G&ttfrid von Zymer. Zimm. Kopialbuch II, 171.

a) Über die Erwerbung des Borfes Geggingen durch Wernher von Zimmern meldet die Zimm. Chronik (I, 396) :„Mer hat er Geggingen das dorf, an der Ablach gelegen, von ainer witfrawen von Hewdorf umb ain gering geltals ain aigenthumblich gut, wie es dann noch ist, erkauft. Von gedachter von Hewdorf ist noch die sag, sie hab8ollich dorf allain der ursach, das sie sich kostlichen zu aim turner claiden künde, hingeben und hab umb dasgelt, so sie ans bemeltem dorf Geggingen gelöst, ain schonen blawen sammatin rock gemacht. In welchem jaraber und durch wess underhandlung diser kauf beschehen , mag man nit wissen, dann die und andere kaufbriefdurch unfal nit mer verbanden".

1362, Juli 29. Speier.

15, Rudolf Herzog zu Österreich giebt Conraten und Rufen von Magenbuch einen

Revers wegen ihrer Pfandschaft Gutenstein. Er giebt für sich und seine Brüder nochdazu den Wildbann mit aller Zubehörde und mit dem Geleite in dem Bezirke vonSchmychen der Burg gen Vnndterschmychen, von da gen Nuwen Guetenstain in dieBurg, daraus gen Nickhoffen in den Hof, daraus den nächsten gen Bolt und denBoltertails (sie) hinauf, als der Weg daselbst hindurch geht unterhalb der Stain-rynnen gen Henningen auf das Feld und vor dem Holz auf und auf bis gen Ober-stetten, daraus bis gen Hayenstettn, daraus bis in die Burg Valckenstain, und vonda wieder gen Smyehen in die Burg.

Geben ze Spir an dem nechsten fritag nach st. Jacobstag 1362.

Das Or. siegelte der Aussteller.

Urkundenkopien de 1300—1525, Bd. H, 533, Innsbruck.