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6 (1889) Quellen zur Geschichte der Fürstenbergischen Lande in Schwaben vom Jahre 1360 - 1469
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1362. 25

1) 1455 st. Mathias tag [Febr. 24.] verzichtet zu Innsbruck Sigmund Herzog zu Österreich aufdas Losungsrecht an Schloss und Dorf Guttenstain und Engelswys, dem Vogtrechte zu Menngen und amWildbanne, was alles er Wernhern von Zymern, seinem Rate, an sich zu lösen gegönnt hat, solange vondemselben oder seinem Bruder Gotfriden von Zymmern männliche eheliche Nachkommen am Leben sind. Sindkeine solche mehr vorhanden, so fällt die ganze Pfandschaft frei ohne alle Lösung und Bezahlung ihm undseinen Erben heim. Gutenstain bleibt ihm und seinen Erben auf ihre Kosten jedermann offen, a. a. 0. II, 534.

2) 1458 fritag nach st. Andreß tag [Bez. 1.] giebt zu Radolfzell Sigmund Herzog zu ÖsterreichWernnherrn von Zymmern, zu dem Pfände Gnettenstain, zu dem bisher der Wildbann an den Halden hiedieshalb der Thonaw bis an die Landstrasse von Guttenstain bis in das Miihlheimer Thal halb gehörte,auch die andere Hälfte dieses Wildbannes. Löst er das gen. Schloss, so fällt damit auch diese Hälfte ihmheim. Solange die Pfandschaft dauert, dürfen er und seine Erben dennoch in diesem Bezirke jagen.a. a. 0. II, 534 v.

3) Auch der österreichische Porst „vff der Scher" reichte in dasFürstenbergische herein; nach einem Be-schriebe von c. 1400 hob derselbe an „zum Lachenden Stain by Emingen vf die Eken, von dem selben stain genBussendorf in den stain vnd von demselben stain über die Tunow gen Ymdingen vff die staig in die Buchstuden

gen Esslingen ob Cuntzenberg vnd von Esslingen gen Lupfen in daz torr........vnd die Lochatt ab

vntz gen Yssykoffen in den furht vnd vff dem furht hinüber in daz tall gen Gorhen in daz mullrad vndvs dem mullrad über die Tunow die Alten Strass vff vntz gen Rordorf in die aich vnd vss der aich überdie Alten Strass vff vntz gen Bucho in die schmty (sie.) vnd vss der schmty gen Tüningen (1. Taningen)in die zigelhütten vnd vss der zigelhütten wider zu dem Lachenden Stain by Emyngen gelegen". Schmid,Mon. Hohenberg. 918—19.

I

1362, Sept. 10.

rag.

16, Walther und Rudolf Gebrüder von Ramsberg geloben Kaiser Karl mit den

Vesten Wildenstein und Tierstein, die ihr väterliches Eigen gewesen und die sie dem-selben zu Lehen aufgetragen haben, zu dienen.

Geben zu Präge 1362 an dem nechsten Sonnabend nach Vnser Frowen tag,als sie geboren wart.

Pap. neuere Hop. Wien.

E.

1) 1393 fritag vor Mitter Fasten [März 14.] verkaufen Rudolf von Ramsperg für sich und seineGeschwister und seine Mutter Katherina von Hundersingen Burkarten von Liehtenstain, Ritter, und Wil-helmen dem Schenken von Stoffenberg ihren Teil an Wildenstain der Feste und Lübertingen dem Dorf,mit Leuten, Gütern, Zwingen und Bannen, Vogtei, Gericht und aller Zugehörde um 500 U h. Dem Kaufeund Briefe soll es nicht schaden, „wie och diser brief ienaran (sie.) bresthaft war oder wurde an bermit,an geschrift nass, löchrot oder masot, an geschrift vbersenhen missschriben, an insigeln misshenkt, verkert,zerdrukt oder nit allü geuertigot". Perg. Or. mit den schlechterhaltenen Siegeln der Aussteller, des GrafenFritz von Hohenzolr, des altern, des Grafen Frid. von Zolr, Herrn zu Schalczburg, gen. Graf Mülly, Bur-karten von Tierberg und Berhtolten Curian. Donaueschingen.

2) 1395 vff den mittewoche nach st. Laurencien tag [Aug. 11.] verzichten zu Heidelberg WilhelmSchenk zu Stauffenberg, der mit seinen Vettern Wernlin und Hans den Schenken zu Stauffenberg den Pfalz-grafen Ruprecht, den altern, bei Rine zu Krieg gedrungen und seine Lande und Leute schwer geschädigthat, der aber mit Wernlin in diesem Kriege von demselben und seinen Amtleuten in seiner (Wilhelms) Feste

VI. 4

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