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1360.
1360, Juli 13.
Ueberlingen.
2, Hainrich der Seder von Prugguelt, der jüngere, giebt dem Spitale zu Überlingen das Gut zu Prugg-
velt auf, das er von demselben zu Lehen hatte. Zeugen: Hainrich Rüscheli, Kaplan des Spitals, Virich vonHödorf, der jüngere, Bürgermeister zu "Überlingen, Hainrich Slatze, Cünrad der Landschreiber zu Schatbüch,Hainrich der Vetter, der Kramer, und Wem der Kftbler.
Geben ze Vierlingen 1360 an dem nähsten mantag vor st. Margreten tag.
Das Siegel Albrehts des Haiden, Vogts zu dem Hailgenberg (der Aussteller hat keines) fehlt.
Perg. Or. Ueberlingen, Spitalarchiv.
1) 1454 mentag nach Judica [Apr. 8.] erkennen Bürgermeister und Rat der Stadt Costentz in demStreite zwischen ihrem Domkapitel und Margareth Glützieherinen von Lindöw wegen des Uebex'zinses, derauf die Mühle zu Brugfeld ohne Genehmigung des Kapitels gelegt wurde, dass, nachdem gegen die Behaup-tung der Glützieherin bewiesen worden, dass diese Mühle Erblehen von dem Kapitel sei, und nachdem hieraufder Fürsprech der Frau eingewandt hatte, es sei landläufig, „wenn ainer ain gut zu ainem erblehen empfahe,das bessert vnd nit schwechert, das er dann sini rechten wol furo versetzen, verkoffen vnd beswaren mag,dem ober lehenherren an sinem zins vnschadlieh", und dass ohne Widerspruch der Domherrn jener Ueberzinsbei 35 Jahren bezahlt worden sei, derselbe dem Kapitel an seinen Zinsen, Rechten und Lehenschaften un-schädlich sein solle. Perg. Or. mit dem Sekret der Stadt Costentz. Karlsruhe.
1360, Juli 31.
3, Hainrich von Blümenegge, Ritter, giebt zu St. Paulus Ehre die Hofstatt in
dem Swartzwalde, gen. ze der Wilden Habe, und 10 Juchart Holz und Feld um
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dieselbe, Bruder Vlrichen und Bruder Johansen, und allen ihren Brüdern und Nach -kommen des Ordens St. Paulus und gebietet allen seinen Vögten, „bürgern" undLeuten, den Orden auf dieser Hofstatt zu schirmen.
Geben 1360 an dem nechsten fritag nach st. Jacobs tag, des hl. zwelfbotten.
Das Siegel des Ausstellers fehlt.Perg. Or. Donaueschingen.
R.
1) 1362 feria 4. post festum Agathe [Febr. 9.] obligant Constantiae Fridericus provincialis ordiniss. Pauli per Theutoniam et conventus in Wildenhab, quibus pauperibus et vagabundis Heinricus abbas etconventus monasterii s. Blasii in Nigra Silva de possessionibus monasterii sui locuni dictum ze der Wilden-hab in nemore dicto der Grünwald literis desuper factis testantibus donaverunt, se et successores suos, utfines huius loci a ) non excedant, ut nunquam quid de possessionibus monasterii praedicti usurpent, nulluni ho-minem iure servitutis eidem pertinentem contra voluntatem abbatis et conventus in conventualem, conversumvel servitorem recipiant etuteosdem inhominibus etiuribus vulgo „erbe, velle vnd gelasse" dictis nonimpediantet ut in loco praedicto nunquam ultra numerum 10 conventualium ponant. Perg. Or. (die Siegel der Ausstellerund des Bischofs Heinrich von Constanz fehlen), Karlsruhe; Abdruck bei Gerbert, Hist. Nigr. Silv. III, 295.
a) Die Urkunde giebt eine genaue Beschreibung desselben, da aber als Marken fast nur uns unbekannteBäume und Steine genannt sind, so können wir diese Beschreibung hier füglich weglassen.
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