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6 (1889) Quellen zur Geschichte der Fürstenbergischen Lande in Schwaben vom Jahre 1360 - 1469
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1360.

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2) 1369 donnerstag nach dem achtenden tag unser Frowen, als sy zue himell fuehr, [Aug. 23.] be-stätigt der Edelknecht Rudolph von Wolfurth, da die Vogtei des vom Abte Heinrich zu St. Blasien an diePaulaner mit dergrundveste" um 2 Hühner Jahreszins gegebenen Waldes in dem Gruenwaldt, gen. zu derWilden Haab, ihm und seinen Vordem gehört habe, die Schenkung dieses Waldes an diese Brüder und er-klärt, gerne deren Vogt zu werden. Kop. im Grünwalder Klosterprotokoll von 1741, S. 11, Donaueschingen.

3) 1382 st. Agnessen tag (Jan. 21.] giebt Hans Korber, Klosterhirt in dem Grünwalt, dem PriorBerhtolt und dem Konvente daselbst 5 & Rappen Friburger Münze (nämlich 18 ß Rappen verdienten Lohn,item 3 ß Rappen an zwain redern, item 32 ß Rappen an zwain kelbern, item 8 ß Rappen an ainem rock",während er den Rest abdienen soll), wofür dieselben 1 Scheffel jährliche Korngilt an ihren Tisch kaufenund darum acht Tag vor Lichtmess mit Messe und Vigil seine, seiner Eltern und Vordem Jahrzeit zu be-gehen übernehmen. Perg. Or. mit dem Siegel Hainrichs des Roten, Kirchherrn zu Cappel, (22 mm D, I B,in der Mitte ein H, Umschrift unleserlich, das Rundsiegel in eine annähernd spitzoval geformte Wachsmasse(54: 21 mm) eingeprägt) a. a. 0.

4) 1389 infra octauam s. Laurentii [Aug. 11 17.] Henricus abbas monasterii S. Blasii in Nigra Sylua,qui fratribus s. Pauli mansionem in Viridi Sylua erigentibus iam locum donavit, eisdem supplicantibus pro annuocensu 2 pullorum tanquam feodum silvamvon der marck oder lachen bey dem vrsprung ihres brunnensden grund vf biß vf den rein, da die brunnenquellen vnden am rein entspringen, item von demselben gleichvberhin in daß bechlen, daß fürbaß deß Homeißingerß hoffstatt abe fließet, da nun ein metlin ist, item daßelbbechlin gleich abe biß in daß bechlin, daß von vorgenantem ihrem brunnen für der bruoder hoffstatt abefließet, item von dem spiz der zweyen bechlin gleichs vberhin an daß holz, daß die von Lenzkilch von vnßzue lehen handt, vnd vnderhalb an der von Staleeck oder von Bluomenberg wald, item deß hinauf nebender von Lenzkilch lehen gleich biß gegen dem vorgenanten rain, an dem die brunnenquellen leindt" assignat.Perg. Kop. von 1609 enthalten in einem Vidimus des Klosters St. Blasien von 1636, a. a. 0.

1360, Sept. 22.

Messkirch.

4, Walther Truchsess von Rordorf, Ritter, bekennt eidlich, dass seineni" sei.,

der Truchsess, und sein Vater sei., die Stadt Messkilch und was dazu gehört, an ihnund seinen Bruder, Herrn Berchtold, den Truchsessen sei., als rechteigen gebrachtund dass sie dieselbe bisher also besessen haben.

Geben ze Messkilch 1360 an dem nähsten zinstag vor st. Michahels tag.

Das Siegel des Ausstellers (wie Bd.Perg. Or. Donaueschingen.

V. Abbild. No. 62).

R.

1) 1366 mantag vor st. Hylarien tag [Jan. 12.] gelobt Ott Truchsess von Rordorf, weder seinenBruder Friedrich, noch jemand von seinetwegen am halben Teile des Kirchensatzes zu Meskilch, den zu dem-selben gehörigen Zehnten und Zugehörden an Leut und Gut zu irren. Das Or. siegelte der Aussteller.Zimm. Kopialbuch I, 81 ").

a) 1367 fritag nach st. Gertruden tag [März 19] verkauft Frick der Truchsess von Rordorf seine Hälftedes Kugelershofes zu Messkirch und des in denselben gehörigen Kirchensatzes mit Leuten, Gütern, Zwingen undBannen, wie er sie von seinem Vater hergebracht hat, um 600 ?£ h und 90 9? h Leibgeding an Freiherrn Wernhervon Zimbern und seinen Sohn Hans. Perg. Or. mit den Siegeln des Ausstellers (s. Abbild. No. 7) und der ZeugenHerman Habnüt, Kirchherrn zu Meßkilch, (37 mm D, IV A 2, im Schilde Lilie, das Feld mit Andreaskreuzchen