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6 (1889) Quellen zur Geschichte der Fürstenbergischen Lande in Schwaben vom Jahre 1360 - 1469
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1360.

Schönaich pertinentibus, ex quibus monasterium s. Blasii decimam non recipit. Quamob rem declarant arbitri, quod monasterium in pacifica possessione dictae quartae per-maneat.

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Actum Constantie 1360 feria sexta ante festum beati Vdalrici proxima, in-dictione 13.

Das Or. siegelten die Aussteller.

Perg. Vidimus der Stadt Ueberlingen von 1435 st. Marien Magdalenen abend [Juli 21.] mit Restendes Stadtsekrets, Donaueschingen.

1) Ueber den Besitz und Zehnten des Klosters St. Blasien in seinemofficium Frikingen" ist nochein 1360 feria 5. post festum Gregorii pape [Mars 15.] von einem Notarius, dem Priester Hugo, verfassterBeschrieb vorhanden. Pap. Or. Karlsruhe.

2) 1366 st. Thomas tag [Des. 21.] verkaufen zu Salinanswiler Albrecht, der Frikinger genannt, undKatherine seine eheliche Hausfrau zu Frikingen dem Kloster Salinanswiler und sonderlich dem Pitanzamtdaselbst Haus und Hofstatt und Garten dahinter, gen. Lebsanfts Hofstatt, zu Frikingen um 12 S -S» CostentzerMünze. Perg. Or. mit dem beschädigten Siegel des Ausstellers (28 mm D, IV A, 2, im Schilde wachsenderLöwe), Karlsruhe; v. Weech IH, 20.

3) 1395 donrstag nach st. Nycolaus tag (Des. 9.] verkaufen vor Hainrich von Randegg, Ritter, Vogtzu Schäffhusen, der daselbst zu Gericht sitzt, Abt Bertholt und der Konvent von Allerhailigen in Schäffhusendem Spitale Vberlingen um 1031 & h als recliteigen einen Hof und einen Zehnten zu Frikingen und einenHof zu Hunolzwiler, die zusammen 13 Malter Veesen und 38 Malter Roggen und Haber guten, 12 ß ^ Zinsund 12 ß ,3) zu Dienst aus dem Hofe zu Frikingen, 12 'h ß ^ Zins, 6 ß 3\ zu Dienst, 3 Fastnachthühnerund 27 Zehnthühner aus dem zu Hunolzwiler, 8 ß $i und 5 Fastnachthühner aus Hofstätten und 5 ß $i auseinem Gute zu Frikingen. Das Korn ist Vberlinger Mass, das Geld Costentzer Währung. Perg. Or. mit deneingenähten Siegeln des Vogtes, Abtes und Konventes von Allerheiligen. Ueberlingen, Spitalarchiv.

4) 1431 st. Laurentzen abend [Aug. 9.] verkaufen Abt Niclaus und der Convent zu St. Blasien demSpitale zu Vberlingen ihre Leibeigenen zu Marchdorf, Bermatingen, Merspurg, Sernatingen, Ahusen, Burren (6)und Frickingen (14), sowie die Quarten des Wein- Korn- Gross- und Kleinzehntens in der Pfarrei Frikingenum 4300 fi. Rh. Perg. Or. mit den eingenähten Siegeln der Aussteller, a. a. 0.

5) 1431 donstag nach Vnser lieben Frowen tag Assumcionis [Aug. 16.] vergleicht sich gen. Spitalmit dem Grafen Johans von Werdemberg über ihre beiderseitigen Zehnten zu Frikingen, und zwar in pro-visorischer Weise, weil der Graf der Sache endlichen Austrag nicht geben kann, dadie sach des Hailigen-bergs noch in reht hanget". Perg. Or. mit dem beschädigten Sekret der Stadt Ueberlingen, Donaueschingen.

a) Endgiltig, und zwar in eingehendster Weise, werden die beiderseitigen Zehntbezüge zwischen demSpitale und dem Grafen von Werdenberg in der Pfarrei Frickingen 1463 donstag nauch st. Gallen tag [Okt. 20.]festgestellt. Perg. Or. mit den beschädigten Siegeln der Schiedsrichter CSnrad Lullin, Kirchherrn zu Sulgen, CfinradGab, Kirchherrn zu.Ertingen und Conrad Glarner, Stadtschreibers zu Vberlingen, sowie des Grafen Jörg von Werdenberg(s. Abb. Nr. 65), der Stadt und des Spitals Vberlingen und des Frickinger Pfarrers Andress Rechnow (28 mm D,IV A 2, Schild viermal quer gestreift; $, anora. Joe. mljmmu pmpütri) a. a. 0.

6) 1450 mentag nach st. Vitz tag [Juni 22] wird auf Anregung Hannsen von Tschall, Hauskom-turs zu Maynow, und der Hailligenberger Vögte, Junker Fridrich von Ow und Hanns Höwdorfer, zwischenden Gemeinden Frickingen und LiUprechtzruti festgestellt, wie weit jede derselben gegen die andere Triebund Tratt habe. Perg. Or. mit den schlecht, erhaltenen Siegeln Hannsen von Tschai und Fridrichs von Öw,Karlsruhe.