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1358.
1358, Sept. 1.
560. Hanß, Friderich Bick und Hainrich, Gebrüder, von Almeßhoffen vertragen sich
mit den von Brinlingen also: dieselben sollen, wie bisher, vor st. Walpurgs Tag„halten 0 "), soweit ihr (der von Almeßhoffen) Bann geht; kommt gen. Tag, so sollensie (die letztern) oder ihre Erben „ban legen vntz zu st. Margrethen tag von Toggen-hoffer gassen vntz an die Langwatt vnd sond auch ainen vchtban legen in den zwayenWenginen vnd in dem priel, der daran ligt, vnd soll derselb vchtban weren vntzzu st. Gallen tag". „Wer, das kainer von Brinlingen zu Brugga gemarcket het, wener da oben ze acker will gaun, so soll er auch da obnen vchten, het auch kainervon Brugga ze Brinlingen gemaret (sie), wen der danidnen ze acker will gaun, sosoll er auch danidnen vchten angeuerde." Hat einer von Brugga mit einem vonBrinlingen zu schaffen, so soll er von ihm das Recht zu Brinlingen nehmen, und um-gekehrt, „vnd sol man yetwederthalp vnuerzogenlich rechten". „Man sol auch ge-wonlich ainungen vff setzen, vnd wie die von Brinlingen ir ainung setzend, also sondauch die von Brugga ir ainung setzen vngeuarlich baiderthalp". Kommt st. Mar-grethentag, so sollen die von Brinlingen halten bis „an den Eschingerweg, der vor denhüßern hin gaut ze Brugga die gassen vßhin", und nicht weiter, von Unser FrauenTag der erren an sollen dieselben halten bis an die Langwatt, soferne die vorgen.von Almßhoffen sie daran nicht hindern. Thun aber die von Brugga den von Brin-lingen oder diese den erstem Schaden, es sei vor oder in oder nach der Bannzeit,so sollen sie „die ainungen, als sie dan gesetzt ist" b ) und dem Beschädigten seinenSchaden ersetzen. Die von Brinlingen sollen über das richten, was in ihrem Banneund die von Almßhoffen über das, was im Bann zu Brugga geschieht. Kein Teilsoll den andern hierin irren.
Geben an st. Verena tag, 135S.
Das Original siegelten die Aussteller.Pap. Kop. (16. Jhdt.)°) Donaueschingen.
a) schwäbisch = Vieh hüten, waiden lassen.
b) Es fehlt wohl ein Wort.
c) Die Abschrift ist mit dem (jetzt verlorenen) Originale zu Bräunungen collationiert vom dortigen Stadt-schreiber Görg Rösch, der sie auch verfertigte.
1358, Nov. 29.
Nürnberg.
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561, Kaii IV. Römischer König bestätigt die Anweisung des Tham von Ramstain für seine Ehewirtin
Elsbeth von Husen für 700 alter Gulden, die sie ihm zugebracht hat, und 100 Gulden Morgengabe. Er ver-
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