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5 (1885) Quellen zur Geschichte der Fürstenbergischen Lande in Schwaben vom Jahre 700 - 1359
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1357.

1) 1357, April 23. Katherin,bestäte" Aebtissin Vnser Frowen Gotteshauses ze Lindow, und dasKapitel dieses Gotteshauses geben Herrn Johansen von Blümenberg, Bitter, Rudolfen und Albrechten, dessenBrüdern, Herrn Eüdolfs sei. Söhnen von Blümenberg und Herrn Cünraten von Blümenberg, Herrn Albrechtssei. von Blümenberg Sohne, ihre zwei eigenen Frauen, die in ihren Hof zu Bieteschingen gehörten, Adelhait,Rüd Hübers Tochter, Johans des Kellers eheliche Wirtin, mit ihren Kindern Hannin und Gretun und ihreSchwester Katherinen, Rudi des Kellers eheliche Wirtin, mit ihrem Sohne Rüdin. Diese Frauen und alle ihrejetzigen und künftigen Kinder haben aber an dem liegenden Gute, das zu dem Hofe oder zu den Gütern,die in denselben gehören, zu Rieteschingen keinerlei Ansprache mehr. Datum 1357., in die st. Georii. DasOriginal siegelten die Ausstellerin und ihr Kapitel"). Gleichzeitige Kopie im Lindauer Lehenbuche. München.

a) Am Schlüsse ist beigesetzt: Et factum fuit illo anno, quandc domina mea redemit villam Eschingen.

1357, März 26.

550. Wernher der Kechellei - , Cünrat der Grünburger und Hans, sein Bruder, Peters

sei. von Grünburk Söhne, verkaufen Vnser Frowen Pflegern zu Munolfingen, WalthernHönisen und Berschin dem Widmer, an Vnser Frowen Altar zu Munolfingen zweirechteigene Wiesen, die eine an dem Tüfengraben, die andere vor Rain, um 7 #7 ß A Stebler.

Geben an dem neusten sunnentag vor dem Palmtag.

Die Siegel Wemhers des Kechellers (nur zur Hälfte erhalten, IV A 2, schräggeteilter Schild, im

obern Felde nach r. schreitender Löwenrumpf, das untere gerautet; . S WERNHERI. DE . G....... a ), Cun-

rats des Grünburgers (s. Abbild. No. 84) und seines Bruders Hans (27 mm D., IV A 2, Wappen wie vor;f S . IOHIS . DE . GRVNBVRG.).

Perg. Or. Donaueschingen.

a) Aus diesem Siegel folgt, dass sein Besitzer nicht ein Ahne der Freiherrn Kechler von Schwandorf inWirtemberg ist, sondern zu den Grünburgern gehörte; er ist identisch mit dem No. 443 genannten Wernher vonGrunnburg, gen. der Kächkeller.

1) 1358, Dez. 13. Thengen. Cünrat von Grünburg, Cünrats sei. Sohn von Grünburg, giebt anVnser Frowen Altar in der Kirche zu Munolfingen und dessen Pflegern Bertolt dem Widmer und Honysen dieHofstatt bei des Widmers Haus an der Wiese, die sein Eigen war, um der Bitte seiner Mutter sei., der vonVra, die ihn auf dem Todbette darum bat, und um seines Vaters und aller seiner Vordem Seelenheiles willen.Geben ze Tengen, an st. Lucien tag, 1358. Das Siegel des Ausstellers (beschädigt, 24 mm D., IV A 2,Schild schräg geteilt, im obern Felde nach r. sehender Löwenrumpf, also verschieden von der Abbild. No. 84,.... NRADI. DCI. GRVNBVRG.). Perg. Or. Donaueschingen.

1351, Okt. 6.

551. Graf Albreht von Werdenberg, der alte, erlaubt Johansen von Almeshouen,

sesshaft zu Fürstenberg, Hainrichs sei. Sohn von Almeshouen, sein von ihm lehen-bares Vogtrecht zu Husen in Bare, das von der Widern 2 Scheffel Kernen, 2 ScheffelHaber und 1 # /$i, von Cüni dem Ganter von zwei Gütern 2 Scheffel Kernen, 2 Scheffel