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5 (1885) Quellen zur Geschichte der Fürstenbergischen Lande in Schwaben vom Jahre 700 - 1359
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1348.

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Geben ze Nürmberch, 1347, dez nehsten mitichen vor st. dementen tag, indem andern iar vnserr riebe.

Das Majestätssiegel (Heffner, Tafel XI, No. 82) beschädigt.Perg. Or. Donaueschingen; Böhmer-Huber VIII, No. 441.

S.

1) 1347, Dez. 2. Nürnberg. Karl IV. überlässt dem Grafen Albrecht vom Heyligenperg für diegenehmen Dienste, die er ihm und dem Reiche gethan hat und noch künftig thun soll, die Nutzung der Vogteides Klosters zu Salmanswyler mit allen Leuten und Gütern, die in dessen Grafschaft zum Heiligenberg ge-sessen und gelegen sind, bis er oder seine Nachkommen an dem Eeiche das widerrufen. Geben ze Nürnberg,1347, an suntag nach st. Andres tag, in dem andern jar vnserer riche. Das kön. Siegel rot in ungefärbterWachsschüssel (41 mm D., IV A 1, im Siegelfelde einköpfiger, r. schauender Adler; f SECRET. KAROLI.DEI. GRA. ROMANOR' REGIS . SEHPER. AVGVSTI. ET . BOEMIE. REGIS .). Perg. Or. Donaueschingen.

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1348, Jan. 20.

490. Waltber von Geroltzegge, gen. von Tüwingen, Herr zu Geroltzegge, und seine

Söbne, Herr Hainrich und Georige, leihen der Meisterin und dem Konvente desKlosters zu Witchen zu rechtem Zinslehen ihren Wald zu Witchen, der einerseitsan des Klosters Eigen, anderseits an den Wald, der von Hegebacb heraufzieht,alsdiv schneschlaipfi gät", zu der dritten Seite an Holtzenbacher Almendeoveh als divschneschlaipfi gät", zu der vierten Seite an des Loners Wald, der da von Kaltabrvnnheraufzieht, und an die Widern und an Hohemvtes Wald stösstals der walt vnder-gangen vnd vßgezaichent ist nach der sneschlaipfi", um 4 ff h jährlich auf st. Mar-tins Tag fälligen Zins. Wer in diesem Walde etwas haut und von des KlostersHolzwart darinn gefunden wird, der giebt dem Kloster von jedem Stocke 5 ß h zuBusse, und werainen lachen" haut, der giebt dem Kloster 1 ff h zu Busse und sollüberdies den Ausstellern an ihre Gnade zu Busse stehen. Wenn das Kloster undseine Pfleger die Busse nicht erbalten können, so haben die Aussteller ihren Amt-leuten und Boten zu befehlen, dem Kloster zu deren Beibringung behilflich zu sein.Gegeben 1348, an dem nehsten gütemtage vor st. Paulus tag, als er bekert wart.

Das Siegel des Ausstellers (wie an No. 430; Umschrift: S. DNI. WALTHERI.und die seiner Söhne (rund, stark beschädigt).Perg. Or. Donaueschingen.

, GEROLSECKE)

1) 1358, Aug. 11. Wittichen. Walther von Geroltzegge, gen. von Tüwingen, verordnet den ob-genannten Zins aus diesem Walde den Witticher Klosterfrauen, Schwester Katherimm und Schwester Annun,seinen Kindern von Gredun, des Coches Tochter, zu deren Leibgeding und bestimmt, dass derselbe nach demTode beider Schwestern dem Kloster Witken gehören und zu seiner, seiner ehelichen Frau Annun, seinerbeiden Söhne, aller seiner Kinder und Vordem Jahrzeit verwendet werden solle. Geben ze Witken, andem nsehsten samstag nach st. Laurencius tag, 1358. Perg. Or. Donaueschingen. An dieser Urkunde, welche

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