zeigt.
1339—1340. 411
Das ziemlich gut erhaltene Siegel des Ausstellers, welches drei über einander liegende FuchsangelnSchmid, Mon. Hohenberg. 353—54 (nach Perg. Or. Eottenburg, Spitalarchiv).
1339, Dez. 11.
(Jonstanz.
458. Herr Walther Truchsess von Rordorf, Ritter, giebt seinen Söhnen Otten und
Friderichen seinen rechteigenen Hof zu Meskirch in der Stadt, gen. des KuglersHof, in den der Kirchensatz der Kirche zu Meskirch gehört, mit allen Rechten undZugehörden für 150 M. S., die er ihnen wegen der Heimsteuer und Morgengabe ihrerMutter, Frau Annen, seiner ehelichen Wirtin sei., Herrn Johans des TruchsessenTochter von Diessenhouen, schuldete. Zeugen: Herr Albreht von Casteln, Propstder Kirche zu St. Stephan zu Costentz, Herr Hainrich von Staineg, Herr Hainrichder Truchsess von Diessenhouen, Chorherren zu Costentz, Herr Ber. der Truchsessvon Meskilch, Herr Egbreht von Goldenberg, Herr Hainrich von Hattenberg, HerrAlber von Staineg, alle Ritter, Hug Smerlin, Her. Bilger von Zürich, H. Hanen,Johannes der Wülfmger, Bürger zu Costentz.
Geben ze Costentz bi dem Vischmarkt, an offener fryen Strasse, 1339, andernnähsten samstag vor st. Lucien tag.
Das Original siegelte der Aussteller.Zimm. Kopialbuch I, 79.
1) An demselben Tage schwören die Truchsessen Ott und Frick zu Constantz, bei der ersten Er-ledigung der Kirche in Meskirch nach ihres Vaters Tode deren Verleihung ihrem Vetter, Berchtolden Truchsessenvon Kordorf, und ihrem Oheim, Herrn Hainrich, dem Kirchherren zu Andoluingen, heimzustellen, oder, fallseiner dieser beiden bis dahin gestorben sei, an ihrer Stelle je einem Vater- oder Muttermagen. A. a. 0. I, 81.
2) Ebenfalls an gleichem Tage zu Constanz verheisst Truchsess Berchtold von Kordorf seine vorgen.Neffen bei dem Kuglerhofe und Kirchensatze zu Messkirch zu schirmen. A. a. 0. I, 81.
3) 1348, April 23. Ott und Frik, Herrn Walthers des Truchsessen Söhne, bitten ihren Vetter,Herrn Berhtolt den Truchsessen, des Messkilch ist, und dessen Tochtermann, Herrn Wernhern von Zimmern,Kentzen von Ablach, dem des Kuglers Hof um 84 Ti h Pfand ist, in demselben, abgesehen vom Kirchensatzezu Meskilch, vor ihnen selbst und andern Leuten zu schirmen. Geben vff st. Georien tag, 1348. Das Ori-ginal siegelten die Aussteller. A. a. 0. I, 83.
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1340, Mai 25.
459. Walther von Berenbach vermacht mit Genehmigung seines Lehensherren Huges von
Vsenberg, Franzen, seinem Bruder, und dessen Kindern alle seine Rechte an desHübers Gute und an dem von seiner Schwester Annen von Berenbach angefallenen
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