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5 (1885) Quellen zur Geschichte der Fürstenbergischen Lande in Schwaben vom Jahre 700 - 1359
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1339.

göttlichem Almosen, „dem gemainen tisch der Predier ze dienenne", gegeben haben,wofür die Prediger ihre und ihrer Vordem Jahrzeit zweimal des Jahres mit Singenund Lesen ewiglich begehen werden, wie es in ihrem Hause Sitte ist.

ßeschah und gegeben an dem nehstun gutemtag nah st. Laurenciun tag desmartirers, 1339.

Die Siegel (nicht gut erhalten) des Ritters Cünrat von Blümenberg (35 mm D., IV A 2; -j- S' CVN-RADI DE BLVMENBERC.) und Burkarts des Schultheissen (38 mm D., IV A 2, Schild geteilt, im obernFelde 2 gegen einander gestellte Sicheln, das untere, wie es scheint, leer; f S' BVRCARDI DE HVVINGE.).

Perg. Or. Donaueschingen.

1) 1355, Okt. 31. Schaffhausen. Egbreht der Schultheisse, gen. von Randenburg, Ritter, und derRat zu Schafhusen bekennen, dass vor ihrem Stadtgerichte Frau Hiltpurg, die Schwester Egbrehts desSchultheissen, die eheliche Wirtin des Ritters Burkarts von Kürnegge, um ihres Seelenheiles willen mit Ge-nehmigung und in Gegenwart ihres Gatten dem Propst, der Meisterin und dem Konvente des GotteshausesSant Agnesen zu Schafhusen ihr eigenes Gut zu Hüfingen, das Johans der Giseler baut, gegeben habe, wofürdieses Gotteshaus ihre, ihres Gatten, ihrer Söhne Herrn Reinhart und Friderich, Frau Ciaren ihrer Tochterund der Biberin von Zürich Jahrzeit begehen muss. Den Niitzen des Gutes soll man nach dem Tode ihrerTochter unter die Klosterfrauen zur Besserung ihrer Pfründen teilen. Dis beschah und wart och dirre briefgeben ze Schafhusen, 1355, an Allerhailigen äbent. Die Siegel des Schultheissen (35 mm D., IV A 2, 2 Schräg-balken; t S'.EGB.SCVLTETI.D'-SCAF.DCI.D'.RADEB'C), der Stadt Schafhusen (abgebüdet in denMitteilungen der antiquarischen Gesellschaft in Zürich, Bd. IX, Siegeltafel XVI, 1), eines zweiten EgbrechtSchultheissen, der dieses Siegel als Vogt seiner Schwester in dieser Sache anhing (37 mm D., IV A 2, derSchild ziemlich über das Siegelfeld erhaben, letzteres auf jeder Seite des Schildes rankenförmig geziert,Wappen wie vor; t S'. EGBERTI. MHJT . SCVLTETI. SCAFVSE .) und Burkarts von Kürnegge (30 mm D.,W A 1, das Siegelfeld ist mit einem Kranze verziert, Wappen bekannt; f S'. BVR. MTLIT DE KVRNEG).Perg. Or. Schaffhausen.

1339, Sept. 10.

Ach im Hegau.

456. Herzog Cunrat von Vrselingen giebt in rechtem Wechsel dem Ritter Hainrich von Zimmerholtz

Frau Adelhait, Eberhart Schönöglins eheliche Tochter von Bittelbrunnen, um Frau Annan, Conrat Bolleneheliche Tochter von Emingen.

Gegeben ze Ahe in der statt, an dem nehsten freytag nach Vnser frowen tag ze herbest, 1339.

Das Original siegelte der Aussteller.

Lupf. Kopialbücher Tom. XVI, 2—3, Stuttgart.

1339, Okt. 15.

457, Eberhart von Salbadingen giebt seinen Teil an dem Weingarten zu Hirssowe

und Rotenburg dem Grafen Hug von Hohenberg zu rechtem Mannlehen auf, wogegenletzterer die Güter zu Salbadingen, die er von ihm zu Lehen trug, Herrn Cünraten. dem Truchsessen, Ritter, geeignet hat.

Geben 1339, an dem nahsten fritag vor st. Gallen tag.