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5 (1885) Quellen zur Geschichte der Fürstenbergischen Lande in Schwaben vom Jahre 700 - 1359
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1337.

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von denselben dafür 5 ft alter Pfenninge. Also haben sie in Güte verglichen Wernz der Swab, Hans AbVta, Burkart Am Sand und Hermann der Mezger von Lenzkirch. Wer unter ihnen diese Richtung nicht hält,muss dem Abte zu St. Blesien 10 # „nuwer pfhenning" und ebensoviel dem Vogte zu Schlüchse geben.Geben ze St. Blesien in dem kloster, 1348, an st. Martis abend. Das Siegel des Abtes Heinrich vonSt. Blesien fehlt (die Aussteller haben keines). Perg. Or. Karlsruhe.

1337, Dez. 23.

Ravensburg.

448. Herr Walther der Truchsess von Rordorf, Ritter, kommt mit seinem Bruder,

Herrn Berchtolt dem Truehsessen von Rordorf, mit Rat ihres Vetters, Herrn Johansdes Truehsessen von Walpurg, und anderer ihrer Freunde eines Wechsels um alles,das sie vorher geteilt hatten, gütlich üherein. Hiebei wird Herrn Berchtolt zu Teil:die Stadt zu Meskilch mit Leuten, Gütern, Rechten, Zwingen, Bannen, Ehafte undZugehörden, mit 2 Gärten vor dem Nidern tor und den Bauhöfen, allein ausgenommen,was in die Kirche zu Meskilch in der Stadt gehört. Ferner erhält Berhtolt dieFischenz in der Ablach, die Mitalmüli in der Stadt, den Weiher ob der Stadt, dieobere Mühle, die unter dem Weiher ligt, das Gereute hinter Cannuts und CristansGereute, das zu Rordorf, Hart das Gereute vff Banholtz, das vf Burkstal, die Aeckeran dem Rinkenbacher stig, Herr Beringers Gereute, das Dorf zu Hodorf mit allenRechten und Zugehörden und mit allen Leuten daselbst, es seien Eigen-, Lehen-, undVogtleute, und mit der Bedingung, dass von denjenigen, die an die Kirche gehören,und über die Herr Walther Vogt ist, der Kirchherr Hauptrecht und Fall zu nehmenhat. Herr Berhtolt erhält auch die Leute zu Rordorf, es seien Eigen-, Lehen- oderVogtleute, aber auch hier hat der Kirchherr von denen, die der Kirche gehören, undüber die Herr Walther Vogt ist, seinen Fall zu nehmen. An Herrn Berchtolt fallenferner die zwei Stadel zu Meskirch in dem obern Hofe auf der Widdum, von denener aber der Kirche jährlich 1 ß A Const. Zins geben muss. Er hat auch alle Leute,die an die Kirche gehören, über die Herr Walther Vogt ist, die in der Stadt zuMeßkilch gesessen sind, wie andere Bürger daselbst mit Steuern und andern Dingenzu nützen; stirbt einer dieser Kirchenleute, so hat von nun an der Kirchherr einenrechten Fall zu nehmen, als Sitte und gewöhnlich bei der Kirche Meskilch ist;Ungenossame und Zinsfälligkeit dieser Leute, die vor diesem Wechsel begangen, iststraffrei; was aber darin von heute an geschieht, hat der Kirchherr nach der Ge-wohnheit von Meskilch zu züchtigen. Herrn Berchtolt fällt ferner zu Obrostetten,Moderotshoue und Bentzenberg mit aller Zugehör, die neue Mühle zur Tretunfurthalb, von der er jährlich 3 ^j st. Martin zu Meskilch Zins geben soll, ebenso diealte Mühle zur Tretenfurt und Horantz Hof zu Schnerkingen, welche beiden Stücke

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