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5 (1885) Quellen zur Geschichte der Fürstenbergischen Lande in Schwaben vom Jahre 700 - 1359
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1334.

Ursula von Pfirt, sowie dieselbe ia seine Hände kommt, auf verschiedene Güter,darunter auch auf seine Burg Sinyehen und das Smyehental.

Gegeben ze Wyene in der stat, 1334, an dem nehsten tage nach st. Hylarien tage.

Das Siegel des Ausstellers (84 mm D., III B 3, der Eeiter in ein Panzerhemd gehüllt, sprengt nachlinks, er hat die r. zum Hiebe mit dem Schwerte erhohen, die 1. am Zügel, am 1. Arme trägt er den ge-teilten hohenbergischen Schild, auf dem Helme zwei einander zugewandte Hifthörner je mit einem Bande,die Pferdedecke flattert rückwärts; SIGILLVM: RVDO.... DE . HOHE .BERG.).

Perg. Or. Stuttgart; Schmid, Mon.Hohenberg. 310.

1) 1339, Nov. 25. Eottweil. Graf Hainrich von Hohenberg verkauft dem Ritter Burkarten von Jungingensein Dorf Schmiehen mit Eigen- und Vogtleuten, Gütern, Gerichten, Zwingen und Bannen und aller Zugehörmit alleiniger Ausnahme der Mühle und dazu die Eigenleute: Johansen den Mayger, Jützzen, dessen Mutter,Margarethen, seine Ehewirtin, Cöntzen den Winterlinger und Rufen den Lüger, alle zu Jungenowe, undKolbinger von Storzingen und seine Geschwister und die Gerringer, „wo die gesezzen sint", für 344 ft h.Gegeben ze Rotwil, an st. Katherinen tag, 1339. Das Siegel des Ausstellers (29 mm D., IV B 1, Helm mit2 Hifthörnern; S .HErRICI. COMIT.DE . HOHEBC .). Perg. Or. Donaueschingen. S.

2) 1342, Mai 10. Graf Hainrich von Hohemberg verkauft um 2550 U h an Herrn Burkard undHerrn Johannes von Jungingen, Gebrüder, viele namentlich aufgezählte Güter, darunter auch seine Burgund seine Mühle ze Smiechen und seine Leute zu Nidingen, wie das alles sein Vater sei. an ihn gebrachthat. Geben 1342, an dem nähsten fritag nach der Vffart vnsers herrn. Das Original siegelte der Aussteller.Schmid, Mon. Hohenberg. 373—74 (nach einer Kopie in Stuttgart).

3) 1346, April 23. Burchart von Jungingen und Johans von Jungingen, Gebrüder, beide Ritter,verkaufen dem erbern Knechte Eberhart von Obrostetten um 250 U h Smiehen das Dorf, genannt die ObronSchmiehen, „mit lüt vnd mit gut, wip vnd man, jung vnd alt", die dazu gehörige Mühle, die Fischenz vondem Furt vor dem H&tal bis an Eberharts von Rischach Fischenz und 4 Malter Korns Vogtrecht von demKirchenzehnten desselben Dorfes, als freies Eigen. Beschach vnd wart verschriben in der statt ze Sigmeringen,1346, vf st. Georien tag. Die Siegel Burcharts von Jungingen (31 mm D., IV A 2, Siegelfeld mit Sechspasseingerahmt und mit Sternen besät, im Schilde offene Scheere, die Spitzen aufwärts gekehrt; f S'.BVRCARDI.DE. IVGLNEN. MILITIS), seines Bruders (29mmD., IVB 1, im Siegelfelde Helm mit Decke und 2 Hörnernals Helmzier; f S . IOHANNIS . D'. IVNGING) und seiner Söhne Burchart (38 mm D., IV A 2, im Schüde

Scheere, wie vor; f S. BV......DE . IVNGINGEN.), und Wolf (30 mm D., IV A 2, Siegelfeld gegittert,

im Schilde Scheere, wie vor; f S'. WOLFGAGI. DE . IVNGIGE.) von Jungingen. Perg. Or. Donaueschingen. R.

4) 1346, April 23. wird der nämliche Kauf nochmal beurkundet mit namentlicher Aufzählung derdarin begriffenen Hölzer: „daz holtz, daz man nemet Barbun vntz an die Schillingshalden vnd vntz vf diehöhsten egge gon der bürg wert ze Smiehen vnd ennant hin vntz an daz Nusplinger velt vnd daz holtz,daz man nemmet Kayberg, gentzlich vnd gar, was des selben holtz ist, vnd daz holtz, daz man nemet dieAichhalden bis vf die Ruhenhaldun gäntzlich vnd gar vntz an die ägger, die man nemet zu der Gnäd, vnddiv selben höltzer gen dem dorf wert ze Smiehin gäntzlich vnd gar". Perg. Or. mit den stark beschädigtenSiegeln der beiden Aussteller (wie vor) Donaueschingen. R.

1334, März 12.

429. Berhtolt, Rudolf und Cvnrat von Tanhain, Gebrüder, Berhtolts von Tanhain sei.

Söhne, Bürger zu Vilingen, teilen folgende Güter: Cünrat bekommt das Gut zuEschingen, das der Boller baut, und das jährlich 8 Scheffel Kernen, 12 Scheffel