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5 (1885) Quellen zur Geschichte der Fürstenbergischen Lande in Schwaben vom Jahre 700 - 1359
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1334.

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Haber, 1 Viertel Eier, 4 Hühner gilt, das Gut zu Eschingen, das Hayme baut unddas jährlich 3 Scheffel Kernen und ebensoviel Haber, 4 Hühner und ^ Viertel Eiergilt, die Hofstatt zu Eschingen, die Johans Eisin hat und die jährlich 3 Gänse giebt,ferner 3 Güter zu Küremburg, nämlich das, welches der Hane baut, das 14 ß Briskerund 8 Hühner gilt, das, welches die Pfründenerin baut und das 6 ß Brisker und4 Hühner gilt, und das, welches der Schöne baut und das 6 ß Brisker und 4 Hühnergilt, endlich die Gebraite „niderthalp Vogtes müli", die an Hainrich des Bergers Ackerstösst, doch mit der Bedingung, dass die drei Schwestern der Aussteller, Anna, Elliund Katherina, die Vffen Hofe zu Mdingen sind, diese drei Güter zu Küremburg unddie Gebraite lebenslänglich niessen sollen. Berhtolt und Rudolf erhalten den Hof zuFürstemberg und die Vogtei zu Svntpforren.Geben an st. Gregorien tage, 1334.

Das Siegel der Stadt Villingen fehlt.Perg. Or. Villingen, Bickenkloster.

1) 1336, Mars 3. Berhtolt, Rudolf und Cvnrat, Gehrüder von Tanhain, Bürger zu Vilingen, Berh-tolts sei. Söhne von Tanhain, teilen folgende Güter: Cvnrat bekommt einen Hof zu Husen, den der Velgerbaut, und der jährlich 6 Scheffel Kernen, 6 Scheffel Haber Nydinger Mass, 6 ß Brisger, '/ 2 Viertel Eier und3 Hühner gilt, und den halben Zehnten zu Eschain, dessen anderer Teil seinem Bruder Berhtolt bisher alleingehörte und auch fortan gehört. Rudolf erhält den Zehnten zu Vfhein und zu Eschingen und Berhtolt denhalben Zehnten zu Teggingen, zu Willer und zu Beckouen, deren andere Hälften Cünrat, seinem Bruder,bisher allein gehörten und noch gehören. Geben 1336, aht tag nach st. Mathys tag. Die Siegel der 3 Aus-steller. Perg. Or. Villingen, Bickenkloster").

a) Dasselbe ist zur Zeit verschollen.

1334, Juli 13.

Hohengeroldseck.

430. Walther, Herr zu Geroltzecke, leiht auf Bitte und aus sonderer Gnade und

Freundschaft, die er zu seinem Manne Johannes Zoley, Bürger zu Haselache, hat,die 3 „jüche" Acker mit den 2 daranstossenden Gärten zu Nidernhouen, inwendigder Aecker des edlen Knechts Wigerich von Snellingen gelegen, die derselbe von ihmund der Herrschaft Geroltzecke zu Lehen hat, „wonde er noch lehenserben nüt hat",Frau Katherinen, dessen ehelicher Wirtin, und ihren Kindern, die sie bei demselbenhat oder gewinnt, zu rechtem Lehen Töchtern wie Knaben.

Geben zu Geroltzecke, an mitwochen vor st. Margareten tag, 1334.

Das Siegel des Ausstellers (^ 40:34 mm, IV A 2, im Schilde Balken; S . DNI. WALTHERI. DE .GEROLS ....).

Perg. Or. Karlsruhe; Zeitschrift für Gesch. des Oberrheins XXI, 285—86.V. 50

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