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5 (1885) Quellen zur Geschichte der Fürstenbergischen Lande in Schwaben vom Jahre 700 - 1359
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1333.

Eecht und die Bürgen zu lösen ohne ihren Schaden „an vm di ansproche von hern Cvnrate von Gvndolfinvm di lehenschaft". Wird der Zehnten ansprächig, und legt er das nicht bei, so sollen die Bürgen aufMahnung Herrn Degenharts „im virphenden vnd nicht laisten". Geben 1337, an st. Ambrosius tage. Vonden Siegeln Herrn Hainrichs Spseten von Stanigebrvn, eines Ritters, und Friken des Kayben sind nur kleineBruchstücke erhalten. Perg. Or. Donaueschingen.

1333, Juni 8.

Baden im Argau.

425. Im Vertrage der Grafen Rudolf und Hug von Hohenberg und der Gräfin Ursula

von Pfirt, der Braut des Grafen Hugos von Hohenberg, mit Herzog Albrecht vonOesterreich und dessen Gemahlin Johanna von Pfirt über die Herrschaft Pfirt wirdu. a. bestimmt, dass, wenn erstere den Vertrag brechen, die Veste Brülingen, derHohenberger Pfand von gen. Herzoge und dessen Bruder, Herzog Otten, den letzternledig falle.

Geben ze Baden, an dem nehsten zinstage vor st. Barnabaz, 1333.

Schmid, Mon. Hohenberg. 294 (nach vidimierter Abschrift, Wien).

1) Am 9. Juli [fritag nach st. Virichs tage] 1333 schwört zu Costenz Peter von Rüti, Ritter, Burg-graf ze Brülingen, mit seinem Sohne Reinbart von Rüty und Albreht, Herrn Reinharts, seines Bruders sei.Sohne, die Veste Brülingen dem Herzog Albrecht und seiner Gemahlin Johanna sofort einzuantworten, wennseine Herrn, die Grafen von Hohenberg, den vorgenannten Vertrag brechen, und jenen beiden mit den zweien,die mit ihm dies beschwören, ebenso gehorsam zu sein, „alz ander ir bitrgrauen, die sie hant uf andern irenvestinan, die sie niht versetzet haben". Schmid a. a. 0. 302.

2) Am gleichen Tage [an dem nächsten freytag nach st. Ulrichs tag] geloben Schultheiss, Rat undBürger zu Brülingen dem Grafen Rudolf von Hohenberg und dessen Sohn Hug Gehorsam gemäss des vor-genannten Vertrags. Sollten Rudolf oder Hug sich gegen diesen Vertrag vergehen, so geloben die Brülinger,dem Herzog Albrecht, der Herzogin Johannen oder ihren Boten die Stadt zu öffnen und zu übergeben. DasOriginal siegelte die Stadt. Steyerer, Commentarii pro historia Alberti H. ducis Austriae. Lipsiae 1725. S. 235.

S.

1333, Juli 15.

Ueberlingen.

426. Guta, Hermanns von Affelstetten sei. eheliche Witwe, und beider Sohn Hain-

ricus von Affelstetten, Kirchherr der Kapelle zu Tneringen, geben ihr Gesäss zu

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Jungenowe in dem Vorhof Herrn Virich dem Knäppeller und Hainrich dem Strebel,Bürgern, Pflegern st. Mclaus Almosens der Kirche in der Stadt zu Überlingen, undderselben Kirche für 16 M. S., die der genannte Hermann sei. „het beterinnot (sie)vnd geordenot" der genannten Kirche zu Vberlingen zu einer Besserung derselbenund zu seinem Seelenheile. Die Kirchenpfleger aber haben ihnen dasselbe Gesässwieder verliehen um einen jährlichen Zins von 30 ß h; davon sollen sie, so langesie leben, jährlich geben 2 ß Herrn Burchart von Jungingen, und die übrigen 8 ß