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1312—1324.
am meisten boten, um 55'/2 M. S. Kostinzer Gewichts und 9 ß ^ derselben Münze verkauft hat, verheisst,damit das Kloster an denselben desto minder gekränkt werde, dass er, „swenn got ain biscliof ze Costinzegif, in der ersten Monatsfrist nacli dessen Wahl dem Kloster einen von demselben, dessen Kapitel und demDomprobste, Herrn Curat von Clingenberg, von dessen Propstei die Güter Lehen waren, gesiegelten Eig-nungsbrief gewinnen wolle, widrigenfalls seine Bürgen, Schenk Albreht, sein Oheim, und der von Kenzingen,
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beide Chorherrn zu Costinze, in dieser Stadt „an offenen wirten", Vlrichripreht der Tiwinger, Ammann ze Vber-
lingen, in seinem eigenen Hause, Virich Am Ort und Albreht Burst "■) ze "Überlingen in dieser Stadt „anoffenen wirten", Bertolde von Martorf daselbst in offenem Wirtshause acht Tage nach der Mahnung Geisel-schaft leisten müssen. Geht ein Bürge vor Erledigung dieses Geschäftes ab, so hat der Verkäufer auf Mah-nung des Klosters binnen eines Monats einen andern an dessen Stelle zu geben. Kann er die Güter nichtalso „geuertigen", so haben er und Salem je einen erbern Mann zu nehmen, und soll vorgenannter SchenkAlbreht Obermann sein. Diese drei aber sollen bei dem Eide diese Güter zu Burron und des Verkäufersweitere Güter ze Krunbach, ze Elawurt, ze Hodorf und den Hof zem Bach, die seine Zinslehen von demKloster Salem sind, ansehen „vnd son nah guti, gelt vnd geleginhait der gute inen so vil diser obern gutvnd geltis gen, daz siu erlich gewert sien", wogegen dann die Güter zu Bvrron an den Verkäufer heimfallen.Stirbt Schenk Albreht vorher, so nehmen der Verkäufer und das Kloster gemeinsam einen andern Obermannbinnen eines Monats. Die Bürgen und des Verkäufers Söhne bestätigen das vorgenannte. Dis geschah zeSalmanswiller, 1319, am nehstin fritag vor Aller Hailigon tag, indictione 2. Die Siegel (alle Malta bis aufdas des C. v. Kenzingen) des Schenken Albreht (wie an No. 172,10) des von Kenzingen (0 57:36 mm, II B,im Siegelfelde Verkündigung Mariens; f S.NICOL'.DE FROWENVELT . CAN. ECCE . 9STACIEN (ist dasder Kenzinger ?), des Tiwingers (wie an No. 155, 6), des Ausstellers und seiner Söhne wie No. 328,10. Perg.Or. Karlsruhe.
a) Auf Rasur ist dieser Name und Vorname nachgetragen von demselben Schreiber.
12) 1321, Okt. 31. Salem. Bartholomeus de Milnhouen dictus Bartelli prata sua prope BVrron, vi-delicet medietatem prati dicti Obnan am Tegerbach, ad tonsionem 2 virorum se extendentis, quod communehabuit cum Alberhto de Hodorf, cive in Vberlingen, et pratum dictum des Mezzigers wis, nidnam bi demTegerbach, ad tonsionem 1 viri se extendens, venditioni püblicae exponit et abbati et conventui monasteriiin Salem, a quibus eadem prata in feodum tenuit, maius pretium sibi offerentibus, pro 18 "u, 3i Const. in ex-onerationem debitorum suorum conversis de consensu uxoris suae Annae vendit et donat. Si ipse vel uxorvel haeres eius praedictos de Salem in ipsis bonis molestaverit, 24 ft ^Sj Const. integraliter refundere tene-tnr. Testes: frater Otto prior, frater Albertus maior cellerarius, frater Gramlichus pistor, monachi, fraterAlbertus magister hospitum, conversus in Salem, Hermannus dictus Mesnär et H. dictus Salzman. Datum invigilia Omnium Sanctorum, 1321."). Das Siegel des Ausstellers eingenäht. Perg. Or. Karlsruhe.
a) In einer zweiten Ausfertigung dieser Urkunde (Salemer Kopialbuch IV, 160) lautet das Datum in pro-vigilia Omnium Sanctorum.
13) 1324, Sept, 24. Salem. Bartholome von Milnhouen verkauft den hintern Acker im Rütack beiBvrron, dessen 2'/s Jauchert sind, V« Jauchert Acker zu Morinwanc unter der Egge, das Land und die Wiesenzu Bvrron, deren eine zem Obernkaltbrunne bei dem grossen Velwen, die andere ze Hattebiunde, die drittein Binswangen liegt, und deren dritte mit Marquard Scheuerlin gemein ist, die 6 auf 3 Mannsmad mit einandersich ziehenden „madan" zu Binswangen mit einem „bletzeli" in Stokkach, das in des Armenmannes Gut ge-hört, als Lehen des Klosters Salmanswiler mit Willen seiner ehelichen Wirtin Annun und seiner zu ihrenTagen gekommenen Söhne Mangolt und Burchart dem Abte und Konvente dieses Klosters um 26 Jt $i Co-stenzer. Da diese Güter seiner Ehewirtin Heimsteuer waren, hat er sie mit andern Gütern „die siv benanizotdo vnd ir lieber warund", widerlegt. Seine Söhne und Ehefrau bestätigen das vorstehende. Zeugen: dieBrüder Otte, der Prior, Albreht von Mvlhain, Oberkellner, C. Grämlich, Mönche, H. von Nusplingen, Nieder-gastmeister, H. von Mvlhain, Ammann in der pfistri, Laienbrüder, R. Saltzman, H. der Scheler, Eberhart