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118 Historische Wanderung durch die alte Stadt Düsseldorf.
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Das stattliche Haus Nr. 37 hiess „zum Stockholm 11 ,später „in der Wanne". 1632 gehörte es der WittweCoppers, 1663 dem Mattheis Notberg, 1705 und 1738dem Arnold Glasmacher. Späterhin kam das Hausin den Besitz der Familie Stommel und durch die Heirathvon Philippine Ottilie Stommel mit Johann PeterIsaac Schoeller an diesen, deren Tochter Charlottees ihrem Manne Doctor Ludwig Günther zubringt.Von diesen kam es durch Verkauf an Carl Prosch,dessen Schwiegersohn es an den Wirth Louis Butzonverkaufte.
Vom Hause Nr. 39 war 1632 Adolf Kuiten (Keuten),1663 Martin Drolshagen Eigenthümer. In letztermJahre wird das Haus als das des Peter Billroth genannt.1738 war es im Besitz von Johann Orths, bei demKaufhändler von Hees wohnte. Zehn Jahre später 1748besitzen und verkaufen es die Erben Knour an dieWittwe Taschen, die Peter Reinkens heirathete. Indiesem Jahrhundert war es Eigenthum des UhrmachersNeteibeck, dessen Tochter die Frau des noch lebendenDomainenrathes Wolters wurde; später kam es an denKleidermacher Wilhelm Uhlenbroich, dessen in Neusslebender Sohn es noch besitzt.
„In der Lampet", so nannte sich das Haus Nr. 41,das 1663 dem Dominicus Steffens zugehörte, inwelchem Jahre er es mit Adolph Papendahl gegendessen Haus auf der Rheinstrasse vertauscht. Noch 1738hiess es hier Papendahls Haus. Zur französischen Zeitkam es in den Besitz des Specereihändlers Noizet,dessen zwei Söhne irrsinnig starben. Später kaufte esKaufmann Schwarz.
Von Nr. 43 wissen wir schon etwas mehr zu erzählen,wenn auch nicht viel. Es hiess hier „im schwarzenPferd". 1647 soll es dem Peter von Krefeld gehörthaben, bei dem, wenn wir gut unterrichtet sind, 1663Johann von Kaiserswerth und Peter von Flingernwohnten, drei Adlige in einem Hause. Noch im selbenJahre 1663 wird uns Wilhelm Kikerts oder Kükersals Besitzer genannt. 1697 kauft Peter Sommers „dasschwarze Pferd", 1738 ist es noch in dessen Besitz.1772 betrieb hier der Weinhändler van Geldern Gast-wirthschaft, wahrscheinlich war es seine TochterPetronella van Geldern, deren Gemahl HauptmannFriedrich Reichard das Haus mit einer Schuldsummebelastet. Bis in unsere Zeit betrieb Matthias Schwartz-(Hagedorn) hier eine Eisenwaarenhandlung, später kauftees Peter Caspar Mittelstenscheid. Ob es wahr ist,