Historische Wanderung durch die alte Stadt Düsseldorf. 113
resp. Vater Johann Bernard. Heilersieg übertragen.1738 schon ist Wittib Engelbertz, eine geborene Mauren-brecher, Eigenthümerin; ihr Sohn, der KaufhändlerJohann Wilhelm Engelbertz belastet es mit einerSchuldsumme. Dass dieser Engelbertz ein Verschwenderwar und die Familie ruinirte, werden wir später sehen.Die Erben Engelbertz verkaufenden „goldenen Klotz"1764 an die Eheleute Hoffmann und die EheleuteRittershausen. In den 40er Jahren dieses Jahrhundertsverband Lorenz Cantador das Haus mit seinem aufder Marktstrasse gelegenen Hause und richtete dort seingrosses Manufacturgeschäft ein. Später kam es an Fräu-lein Magdalena Reimold.
„Zum schwarzen Hündchen", so hiess es früherin Nr. 13. 1632 befand sich das Haus in Händen desMagistratsmitgliedes Johann Frank, der 1628 beimLeichenbegängniss von Herzog Johann Wilhelm denHimmel mittrug. Ein Sohn von ihm und der MechthildisCoussen-Jürgens, Johann Wilhelm Frank trat 1640in den Kapuzinerorden. 1663 war das Haus im Besitzvon Franz Walraf, 1704 übertragen es, wie oben erzählt,die Eheleute Johann von Elberfeld an Johann BernardHeilersieg. Bereits 1745 ist das „schwarze Hündchen"Eigenthum des Dr. Wintgens, der es im genanntenJahre an die Wittwe Anton Kürtzmann verkaufte.Einige Jahre später (1754) finden wir dort den GeorgSeidelmayr als Besitzer genannt, 1817 betreibt dortSchwenkenberg eine Pelzhandlung.
In Nr. 15 haben wir es mit dem Hause zu thun,.das 1632 und 1663 dem Adolf Schwertfeger gehörte,der auch Güter zu Hamm besass. 1703 hiess das Haus„zum König von Ungarn" und gehörte dem LouisAnsillion. 1738 finden wir es in Händen von JohannArnold Wimmer, dessen Enkel mit Namen Altenburgden „König von Ungarn" 1763 an den Kaufhändler Klütschverkaufte und zwar mit sammt dem zum Hause gehörigenBillard. 1775 hatte Klütsch eine Kaffeewirthschaft hiereingerichtet, die 1805 Wilhelm Steinmetz führte, 1817betrieb dort J. H. Wiering sein Geschäft in Sajett, Garnund Band, später Friedrich Ausbüttel seinen Hand-schuhhandel.
Das Haus nebenan Nr. 17 war „zu den drei Schollen"benannt. 1705 verkaufen es die Erben Bergen anChristoph Leven, 1738 gehört es dem Schuster GeorgAdam Jamm; dessen Enkel Wilhelm Ezaar GeorgGünther bringt es durch Verkauf 1775 an die EheleuteJohann Friedrich Kretschmar und Dorothea Helena