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1 (1889)
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Historische Wanderung durch die alte Stadt Düsseldorf.

Hauses, das 1851 durch einen der Urenkel des von Heysteran das von Schwestern vom armen Kinde Jesu geleiteteKnabenwaisenhaus verkauft wurde. Als sich das Hausfür diesen Zweck zu klein erwies und das Waisenhausnach Oberbilk verlegt wurde, kaufte 1872 das St. Anna-Stift das vom Waisenverein mit einer kleinen Kapelleversehene Haus.

Nr. 22, jetzt mit dem St. Anna-Stift behufs Gründungeines Fabrikarbeiterinnen-Hospizes verbunden, war 1715Eigenthum des Geheimsecretärs Vogels; eine Erbtochterdieser Familie, Maria Clara Elisabeth Vogels, brachte esihrem Manne, dem Pfenningsmeister und HofkammerrathLesecque zu, dessen Erben es 1773 an die EheleuteGeheimrath Johann Wilhelm Krey und Maria FranziskaGesser verkauften. Wahrscheinlich war es ihre TochterCatharina Krey, die den aus Frankreich emigrirtenLudwig von Bouverot heirathete und ihm das Hauszubrachte. Seine Tochter Maria Anna von Bouverot,Wittwe von Joseph von Sieger, verkaufte es 1882 andas Anna-Stift.

Das stattliche Haus Nr. 24 ist 1746 Eigenthum desKammerdirectors von Lemmen und gehörte noch 1773seinen Erben. 1782 verkaufte es der Propst von Ropertzan den Geheimrath Freiherrn von Hauer. Bewohntwar es damals von der Wittwe Freifrau von Geldernzu Arcen. Freifrau von Hauer verkaufte es späterhin anSchramm.

Das daneben gelegene Haus Nr. 26 gehörte 1716 demGeheimrath von Ropertz. 1781 am 26. Juli verkauftees der Propst von Ropertz zu Wissel an den Hofraths-präsidenten von Ritz, der es hinwiederum am 4. De-cember 1786 an den Freiherrn von Spies-Büllesheimkäuflich überträgt. Der spätere Ritterhauptmann Frei-herr von Spies, Vater der jetzt noch lebenden Frei-herren, wurde hier geboren. 1797 wird es schon wiederzum Verkauf ausgeboten, aber erst 1807 an die Wittwedes Pastors Eichelberg, geborene Lobecke, für 3910Rthlr. verkauft. Jetzt ist es im Besitz des emeritirtenHaupt-Lehrers Altenberg. ,

Von dem Hause Nr. 28 kaufte 1774 der TapezirerValentin Schröder von Karl Hedderich die Hälfte,wovon die andere Hälfte, die sogenannte Georg Jobsen'scheBehausung ihm erblich gehörte. Des Valentin SchröderTochter heirathete den Oberküster Rieger.

Von 30 ; ,Der Stadt Venlo" ist Eingangs bereits,gesprochen worden, es bleibt nur nachzutragen, dass esschon 1738 den Namen trug und 1777 im Besitz von