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Beiträge zur Geschichte von Wissel und Grieth und zur Genealogie niederrheinischer Geschlechter
Entstehung
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Pfarrer, starb am 24. Juni 1791 am Schlagfluss. Ihmfolgten am 21. October 1791 bis 1810 Gern. v. derGr inten, geb. zu Marheze bei s'Hertogenbosch den2. Dec. 1752, zum Priester geweiht 25. Nov. 1776,gest. in Calcar am 20. April 1843; er war 10 JahreOrdensgeistlieher zu Marienbaum, dann 14 JahrePfarrer zu Grietherbusch, 6 Jahre Vikar in Rees, 16Jahre Pfarrer in Isselburg und 14 Jahre Privatgeist-licher; van Haag von 1810 —1812, Heinr. Clevenbis 1822, Joh. Bernh. Langheim bis 1855, der alsEmeritus eine Zeit lang als Hausgeistlicher auf HausWissen fungirte und in Keyelaer, wo er privatisirte,starb, Friedrich Alfes aus Vreden, zeitiger Pfarrervon Keeken, bis 1858; nach ihm blieb die Stelle bisEnde 1862 unbesetzt und wurde vom Pfarrer Friedr.Wagelaar in Bienen verwaltet. Am 2. December 1862erhielt Martin Valien aus Straelen die Stelle biszum 24. Febr. 1871, wo er zum Pfarrer von Keppelnernannt wurde. Ihm folgte Peter Fürth aus Lüt-tingen, jetziger Pfarrer von Zyfflich, bis 1884. Seitdem 2. October 1886 versieht Karl Bongaerts ausWinnekendonck die Stelle.

Grieth erhielt wahrscheinlich zwischen 1420 und1440 ein Nonnenkloster — domus sororum communisvitae, deren Schwestern nach der Regel des h. Fran-ciscus lebten. Der Rektor desselben kam zum General-kapitel in Deventer (Wassenberg, Embr. 175). HerzogJohann I. beschränkte durch seine bekannte Verord-nung vom 25. Januar 1463 die Zahl der Schwesternauf dreissig. Der Convent scheint jedoch in Griethnicht prosperirt zu haben; der letzte Herzog von CleveJohann Wilhelm (1592 —1609) räumte nämlich dasKloster mit seinen Liegenschaften den Schwesterndesselben Ordens in Uedem ein; es bleibt jedoch un-gewiss, ob diese dasselbe je bezogen haben. Als 1640