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Beiträge zur Geschichte von Wissel und Grieth und zur Genealogie niederrheinischer Geschlechter
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am Pfingstfest die erste Messe darin zu lesen. Am20. Mai 1706 wurde dieses „provisionaliter" gestattet,jedoch den „Supplicanten" bedeutet, die rudera derKapelle bei Moyland innerhalb 14 Tage abzubrechenund darüber zu berichten. Danach ist das Materialder alten S. Antoniuskapelle bei Moyland den Boschernzur Verfügung gestellt worden. Das Dach, der Söllerund die Bänke sind aus dem Holz eines Flosses ge-macht, das in der Nähe von Grietherbusch ausein-anderging und vom Eigenthümer dem ersten Pfarrergeschenkt wurde. Mit dem Weiterbau des Kirchleinging es langsam, je nachdem die Mittel flössen, voran.In einem Ziegelstein in der Nordostmauer ist 1714 den18. März eingekratzt; über der westlichen Eingangsthüremeldet der Inschriftsstein mit dem fast ganz verwittertenChronikon: coepi procurante primo pastore Joanne deBaey die Jahreszahl 1708. De Baey, der am 26. März1721 starb, wie auch die nachfolgenden Seelsorgerwurden von der Regierung ernannt und vom Kapitelin Wissel durch den Offizial von Xanten investirt.

Auf van de Baey folgte Adam Dithmar, Sohneines Glasers aus Rees, der um 1750 starb und inseinen letzten Jahren einen Cooperator Beugel beisich hatte, der auch nach dem Tode des Pfarrers eineZeit lang die Pfarre verwaltete.

Wilh. Math. Asbeck wurde am 5. Oct. 1750Vikar B. Mariae V. in Wissel und bald nachher Pfarrerin Grietherbusch; er resignirte 1759 und wurde Kaplanin Anholt. Am 11. April 1760 supplicirte Vikar Geer-lings aus Rees um die Deservitur in Grietherbusch,jedoch erhielt die Stelle am 14. Oct. 1760 Joh. Ferd.Herbst bis 1764, wo er Pfarrer von Grieth wurde.Am 16. April 1764 wurde Herrn. Jos. Arntzen in-vestirt, der 1771 die Pfarfstelle in s'Heerenberg über-nahm. Joh. Franz Otten, seit dem 29. Sept. 1771

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