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Beiträge zur Geschichte von Wissel und Grieth und zur Genealogie niederrheinischer Geschlechter
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Am 3. December 1304 bezeugte er von Monter-berg aus, dass er wegen alles dessen, was seine Vor-fahren und er selbst unrechtmässig sich angeeignet,sein Gewissen besehwert fühle, und deshalb zumErsatz den Stiftern in Wissel und Zy ff lieh undden Minoriten in Cleve eine jährliche Rente von200 Brab. Mark aus den Gefällen seiner Grafschaftvermache.*

Am 1. Februar 1343 vermittelte Graf DiedrichIX. einen Streit zwischen dem Propst Constantinund dem Kapitel in Wissel über gewisse Einkünfte,Präbenden und das Küsteramt (officium campanariae);beide Parteien erklärten, sich gütlich verglichen zuhaben. 2

Am 25. Juni 1353 bestätigte Graf Johann dervon seinen Ahnen gestifteten Kollegiatkirche alle Be-sitzungen, Freiheiten, Rechte und Privilegien, welchesie von seinen Vorfahren und von ihm, wie auchimmer, erlangt haben möchte. 3

Ausserdem gab er an demselben Tage desselbenJahres zu . erkennen, dass bei Anweisung der Ge-meindeweide das Stift ein Stück auf dem Galbergerhalten habe, das begrenzt worden sei von dem Wegzum Kobleck, dem Weg zum Grint, dem Land terKulen und dem Land in der Derd- oder Dord-recht. * — Wie anderwärts so hatte man auch in

1 Ebendas. 104. Urk. a. Perg. mit gr. Siegel in Wachs,einerseits ein phalerirtes Pferd, anderseits das Clev. Landes-wappen.

2 Ebendas. 100. Defekte Urk. a. Perg. mit geringen Bruch-stücken von dem Siegel des Propstes und mit dem Siegel desKapitels ad causas.

3 Abschr. im Staats -Arch. zu Düsseldorf.

4 Abschr. ebendas. — Galberg vielleicht von myrica gale,das zur Bierbereitung gebraucht wurde.