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Beiträge zur Geschichte von Wissel und Grieth und zur Genealogie niederrheinischer Geschlechter
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gründet haben? So schenkte die h. Irmina, Tochterdes Königs Dagobert, laut Urkunde von 696 oder 699dem h. Willibrord oder Echternach ein Dorf NamensBerge im Zülpichergau. } Im liber valoris heisst dasDorf Berge Willibrordi; die Kirche daselbst ist demh. Clemens geweiht. 2 Auch die Kirche in Fischein(Vischele) bei Crefeld, die sehr alt ist und auf einemFränkischen Herrenhof erbaut sein soll, der muth-masslich der S. Clemenskirche in Wissel gehörte, istdem h. Clemens dedicirt. 3

Die Glocke in der Pfarrkirche zu Kellen mitihrer Inschrift: Sanctus Clemens, patronus ecclesieWischelensis. Willibrordus vocor. Johannes de Hin-them me fecit anno domini 1438 kann mit unserenurkundlichen Nachrichten nicht in Widerstreit kommen.Wir möchten die Glocke als ein Geschenk desWisseier Propstes Wessel Swartkop an dieGemeinde Kellen betrachten. Swartkop, der inCleve residirte, war zweifelsohne auf dem noch jetztbekannten Hofe „Swartkop" in Kellen geborenund hatte dort viele und grosse Liegenschaften. DieseBeziehungen zu Kellen mögen ihn veranlasst haben,der Gemeinde das Geschenk zu machen. Als Ge-schenkgeber kennzeichnete er sich in der Aufschriftder Glocke hinlänglich durch S. Clemens, patronusecclesiae Wischelensis, und zwar wegen seinesEifers, den er für die Verehrung des Papstes undMärtyrers Clemens bekundete. So ist auf der grösstenGlocke in der Stiftskirche zu Cleve, die 1428 vondemselben Meister gegossen wurde, der Zusatz Cle-mens zu den Patronen der Kirche und des Kapitels

1 Martene, Coli. ampl. I, 9.

2 Bint. u. Moor. I, 169.

3 Annalen 25. H. ; 181, u. 28. H., 285—287.

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