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für die Ursprünglichkeit des Patrociniums des h. Cle-mens von Rom entscheiden. Zunächst finden wir indem vom Wisseier Kanoniker Albert op denKelre 1460 abgeschriebenen Calendarium der Kircheunter dem 23. November mit Rothschrift vermerkt:„Clementis martyris patroni. 9 lect." und unterdem 28. November: „Octava Clementis. 9 lect.".Ausserdem notirt er am 26. Mai: „Commemoratio Sei.Clementis 9 lect."
Ein Fest des h. Willibrord findet sich hin-gegen im ganzen Calendarium nicht. Wäre unterPropst Swartkop 1401 —1442 anstatt Willibrord derh. Clemens Rom. Patron geworden, so würde nach sokurzer Zeit das Andenken an den ursprünglichenPatron doch irgendwie bewahrt worden sein. Dassaber bereits vor dem genannten Propst der h. Cle-mens Rom. Patron war, davon überzeugen uns dieälteren Kirchensiegel, die einer Urkunde vom 25. o. 26.Febr. 1383 anhingen und in einem Transsumt 1 vom 30.Juni 1418 durch den vorerwähnten Notar Ysenbrandfolgendermassen beschrieben werden: „Das zweite Sie-gel war oval und von grünem Wachs; in der Peripheriewar diese Schrift eingeschnitten: Siegel der S. Clemens-kirche in Wischele, und in der Mitte das Rild einesaufrecht stehenden Mannes mit Buch und Stab in denHänden." Den spitzovalen Originalstempel mit Oehraus Rothbronce (l 1 h zu ö 1 /* ctm) dieses Siegelserwarb der Verfasser in Cleve und übergab ihn demPfarrarchiv in Wissel. Er gehört dem 13., wennnicht dem 12. Jahrhundert an; Reste eines Abdruckesbefinden sich an einer Urkunde von 1303 im Königl.Staats-Archiv zu Düsseldorf. 2 Einen etwaigen Zweifel,
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1 Lib. quond. not. f. L.
2 Cleve-Mark N. 100.