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Die Befestigungswerke der freien Reichsstadt Aachen
Entstehung
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die alten Stadtpläne von Steenwyck, Keller, Merian undAndere, auf welchen sie eingezeichnet sind, sowie dieMauern selbst.

Es muss jedoch noch auf eine andere Befestigungs-anlage hingewiesen werden. Bei der Belagerung vonAachen, im Jahr 1248, hatten die Aachener eingesehen,welche vorzüglichen Dienste die vor der Stadt gelegenenAussenwerke zur Abhaltung des Feindes geleistet hatten,und mussten sie begreifen, dass durch ein um die Stadtliegendes System von Aussenwerken, bei einer nochmaligenBelagerung, sowohl die Stadt selbst als auch die ausser-halb derselben befindlichen Häuser äusserst wirksam geschütztsein würden. Es scheint, dass König Richard dies auchgewusst und in der Bestätigungsurkunde darauf hinge-wiesen hat. Dass aber die Aachener die Ausführungdieser Vorwerke nicht lange mehr aufgeschoben haben,dürfte daraus hervorgehen, dass eins dieser Vorwerke,das äussere Marschierthor, welches später zu einem Stadt-tbore umgebaut wurde, in seinem untern, mittlem, derStadt zugewendeten Theile, durchaus den Styl der ZeitRichards aufweist. Jedenfalls wird man zu derselben Zeitauch die übrigen Vorwerke zur Ausführung gebrachthaben.

Die Stadt war von fünf solcher Vorwerke umgeben,von welchen drei als Barbacannes angelegt waren. Vondenselben stand das eine vorerwähnte an der Stelle desäussern Marscbierthores (51), das zweite etwas westwärtsvom jetzigen äussern Pontthor und das dritte in der Nähedes Langen-Thurmes (69), die beiden übrigen Vorwerkewurden durch die Kirchen St. Jacob (25) und St. Peter(26) gebildet. Die Barbacannesvorwerke standen entwederrittlings über der Strasse oder etwas beiseite derselben,um diese zu schützen, doch war ihr Hauptzweck, denFeind bei einer Belagerung möglichst lange von denMauern abzuhalten. Sie standen höchstens zwei Bogen-

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