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Hälfte derselben beschränken und müssen die Truppennach dieser Seite hin verlegt worden sein.
Durch die ungleiche Höhenlage der Stadt wurden diein den tieferliegenden Theilen derselben befindlichen Häuserganz, andere zum Theil unter Wasser gesetzt. DieBewohner der untern Theile waren genöthigt zu flüchtenund ihr Unterkommen in den obern Theilen zu suchen.Andere, deren Häuser nur zum Theil unter Wasser standen,konnten nur durch aus allem möglichen Holzwerk zusammen-gesetzte Flösse oder ähnliche Gegenstände mit aussenin Verbindung treten. ') Da damals die meisten Häuserder Stadt aus Lehmfachwerk bestanden, so ist selbstredend,dass viele davon zu Grunde gingen.
Die schreckliche Lage, in welcher die Stadt sich befand,der Hunger, die Uebermüdung der Streiter, der ausser-ordentlich regnerische Herbst, die Wassernoth, die Be-drohung mit Sturm durch die Friesen, welchen die Aachenereinen Fähnrich erschlagen hatten, wofür sie sich schwerrächen wollten, die Aussicht auf den herannahenden Winter;alles dieses musste nothwendig den Muth der Aachenerbeugen. Hierzu kam noch die falsche Nachricht vomTode des Kaisers Friedrich, die möglicherweise von derPartei Wilhelms ausgestreut worden war, um die Aachenerzur Uebergabe der Stadt zu veranlassen; alle dieseUmstände trugen dazu bei, die Bürger zu entmuthigen, und,die Zwecklosigkeit der weitern Vertheidigung einsehend,beschlossen sie die Stadt dem König Wilhelm zu über-geben. Die Uebergabe wurde am 16. October dem Königeangeboten und von demselben angenommen. Unter anderngünstigen Bedingungen, welche Wilhelm der Stadt beider Uebergabe gewährte, erhielten auch die jülichschenHülfstruppen freien Abzug.
') Menconis Chronicon, Abb. in Worum, bei Math.ioi Ana-lecta, T. II, p. 147.
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