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mit Wasser gefüllt, welches, wie auch in den übrigen Gräben,die mit diesem in Verbindung standen und bis zu den Bade-liäusern über dem Graben zwischen Besteder- und Cölnthorreichten, von der Pau geliefert wurde. Das Burtscheider-thor gehörte zu den vier Hauptthoren der Stadt; es warviereckig und mit einem Torbau angelegt, zwischenwelchem sich die Zugbrücke befand, welche später durcheine steinerne Brücke ersetzt wurde. Es wird bereits imJahre 1215 urkundlich erwähnt. *) Der Graben zwischendiesem und dem Scherpthor (1 7) war wegen der starkenNeigung dem Burtscheiderthore zu, nur zum untern Theilmit Wasser gefüllt; der obere, dem Scherpthore zubefindliche Grabentheil war sehr tief angelegt und wurdevon einem Seitenlauf der Pau durchflössen. Das letztereThor war von der innern Befestigung das einzige, welchesmit Eundthürmen, durch einen Mittelbau verbunden, ange-legt war. Obgleich ohne Vorbau, überschritt dasselbedoch die Dimensionen der andern kleinen Thore bedeu-tend, und scheinen auch die Mauern desselben kräftigerals die jener ausgeführt gewesen zu sein. Am Scherpthorverlassen wir die Strecke der mit Wasser gefüllten Gräbenund finden weiter nur solche, die mit Thürmen ver-sehen waren. So standen im Graben zwischen dem Scherp-und Jacobsthor (20) zwei Thürme, wovon der eine, demScherpthor zunächst stehende (18) ein Schanzthurm, der un-weit dem Jacobsthor hingegen (19) ein Bundthurm war.Letzterer hatte auch die Aufgabe, den Einlauf des Paubachesin die Stadt zu überwachen und gegen das Einschleichender Feinde zu schützen. Das Jacobsthor (20) gehörte auchzu den vier Hauptthoren; es war mit Vorbau versehenund im Grundriss viereckig angelegt. Auch fehlte dem-selben nicht die grössere Mauerstärke, welche die Haupt-
!) In der Vormitchtnissiirkundp des Jonnthas und dor Hil-degunde. Vergl. Qu ix, die König!. Kapolle, S. 88.