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ehemals belegene „Heimlichkeit vor Posterchin" ') weistentschieden auf diese Benennung hin. Der Graben (13) derkurzen Strecke von Besteder- bis Adalberts- oder Ursu-linerthor (14) war beständig mit Wasser gefüllt; in spätemZeiten nannte man denselben „die Pferdetränke". Dasletztere Thor, von nur kleiner viereckiger Anlage, ohneVorbau, war von untergeordneter Bedeutung, und nurbestimmt, den Verkehr mit der Adalbertstrasse zu ver-mitteln, der über die über den Graben liegenden Zugbrückestattfand. Auch das Harduinsthor (15) war von nur geringerfortificatorischer Bedeutung und in seiner Anlage demUrsulinerthor ähnlich. Augenscheinlich sind die dreiletzterwähnten Thore erst zu der Zeit errichtet worden,als die vor denselben liegende Gegend bereits angebautwar und man die Erweiterung der Stadt in Aussicht hatte,sowie mit diesen Thorbauten der inneren Stadt einenAbschluss zu geben beabsichtigte. Für den spätem Aufbauderselben spricht ein an der Aussenseite des Harduins-thores angebrachter Erker, der in seiner Anlage auf einenur wenig frühere Erbauungszeit als der der zweitenBefestigung hinweist. Meermann sagt, 2 ) dass bei der Bela-gerung Aachens, im Jahre 1248, die Südseite der Staet mitFestungswerken noch nicht versehen und statt der WällePalissaden daselbst angebracht gewesen seien. 3 ) Dass dieThoranlagen ursprünglich für die betreffenden Stellenbestimmt und auch bereits in Angriif genommen waren, istwohl nicht zu bestreiten, doch ist ihre Ausführung unbedingterst in viel späterer Zeit erfolgt. Vom Harduinsthor ab biszum Marschier- oder Burtscheiderthor (16) war der Graben
: ) Eh oon, dio ältere Topographie der Stadt Aachen, S. 58.
2) Gesch. des Grafen Wilhelm von Holland, I, 269.
3 ) Hierfür spricht auch dio an don Walhnauorn ange-wandte Technik der Ausführung, welche der zweiton Befesti-gung näher steht als dor ersten;