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standen, angepasst sein und zugleich mit der ganzenUmschliessung der Stadt in Bezug stehen. Vor Allemmusste sie in ihrer Anlage geeignet sein, den Angriffs-waffen der damaligen Zeit mit Erfolg Widerstand leistenzu können. In obigem Sinne muss auch die Befestigungunserer Stadt in ihrer Anlage betrachtet werden.
Die Trace der Befestigung unserer Stadt wurde zu-nächst an der Südostseite derselben durch den Lauf desPaubaches bestimmt, welcher an dieser Seite die damaligeStadt begrenzte. Dieser Bach bot den Vortheil, die dortanzulegenden Gräben mit Wasser füllen zu können; einenVortheil, der, wenn er sich darbot, bei einer Befestigungs-anlage niemals ausser Acht gelassen wurde. Dieser Stellegegenüber war an der Nordwestseite die topographischeLage des Terrains am Tempierbend maassgebend, da die-selbe von hier aus zur Stadt hin abfiel, nach aussen abereine, wenn auch weniger aufsteigende Fläche erhielt,, dieaber weiter in einer leichten Anhöhe auslief. Die Stel-lung der Umwallung war hier eine sehr scharf zu be-messende, da ein weiteres Hinausrücken derselben denBelagerungsmaschinen des Feindes eine vortheilhafte Auf-stellung gelassen haben würde, was umgangen werdenmusste, ein weiteres Hinausrücken der Wallmauer aber,der Ausdehnung der Stadt wegen, nicht zulässig war.Diese durch die topographische Lage bestimmten Streckenan der Südost- und Nordwestseite waren auch mitbestim-mend für die an der Nordost- und Südwestseite anzule-genden Theile, doch konnten diese nicht so ohne weiteresgezogen werden, da hierbei wiederum auf die Lage derStadt selbst und das ausserhalb derselben liegende Ter-rain Rücksicht genommen werden musste, aber auch andereUmstände auf dieselbe modiflcirend einwirkten. So hätteman der topographischen Lage nach vom Thurm (5) ab biszum Neuthor (6) die Befestigungstrace in fast gerader Linieziehen können, wenn nicht an der Stelle dicht am später