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Kürze der Zeit für die auszuführenden Arbeiten, zu be-zweifeln sein.
Durch den Druck, den die Stadt sich durch das demKaiser Friedrich gegebene Versprechen auferlegt, magdieselbe sich veranlasst gesehen haben, den durch dieBefestigung einzuschliessenden Bezirk thunlichst klein zuhalten, um ihrem Versprechen möglichst nachkommen zukönnen. Hierdurch beging sie jedoch den Fehler, der inAufschwung begriffenen Stadt den nöthigen Baum zu ihrerfernem Entwickelung zu entziehen; ein Fehler, dessenFolgen sich nur zu bald fühlbar machte. Es mag auchwohl die Absicht, durch die möglichste Einschränkung deszu umwallenden Terrains eine energischere Verteidigungder Stadt bewirken zu können, zur Begehung diesesFehlers Veranlassung gegeben haben, allein man hattenicht vorhergesehen, dass bei dem bisherigen Fortgangder Ausdehnung der Stadt diese auch ausserhalb derschützenden Wälle stattfinden müsse. Dieser Mangel anVoraussicht, der die Zukunft der Stadt in der Folge wesent-lich beeinträchtigte, war auch Veranlassung, dass hundertJahre später an eine zweite Umwalluug gedacht werdenmusste, um den Baum einzunehmen, der von der erstenhätte eingenommen werden sollen.
Die Anlage der Befestigung einer Stadt war stetsGegenstand der sorgfältigsten Erwägungen. Hierbei musstenzunächst die Planlage der Stadt selbst sowie deren innereVerhältnisse, welchen die Umwallung angepasst werdenmusste, in Berücksichtigung gezogen werden, dann aberauch besonders die topographische Lage derselben. Wennerstere hauptsächlich die Situation der Umwallung beein-flusste, so war der letzteren der Aufbau anzupassen. DieAusführung eines jeden einzelnen Befestigungtheiles mussteihre Begründung in der fortificatorischen oder topographi-schen Veranlassung finden. Jedes Thor, jeder Thurm odersonstige Anlage musste stets der Stelle, auf welcher sie
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