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Ueber zwei Fälle von Hemicephalie
Entstehung
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und Spaltung der obersten Halswirbel. Haut ist schlaffund bleibt in Fetzen an den Fingern hängen. DieLänge des ganzen Körpers beträgt 36 cm, die deroberen und unteren Extremitäten je 15 cm. Der Thoraxist fassförmig gebaut. Der Kopf steht zwischen denSchultern, da der Hals beinahe ganz fehlt. Der Mundist weit geöffnet, die Zunge sichtbar; die Nase abge-plattet, beide Bulbi hervortretend. Das Schädeldachfehlt vollständig. Es zeigt sich keine Anlage zur Stirn.Den Defekt deckt eine Membran, welche an zwei Stellendurchbrochen ist. Sie geht unmittelbar in die normaleHaut über. Die erste Oeffnung scheint dem ForamenMonroi zu entsprechen, die zweite liegt dort, wo derDefekt am Wirbelkanal beginnt. Die Schädelbasis istvorne konvex. Der hinteren Schädelbasis entsprechendbefindet sich eine Vertiefung. Die dort aufliegendeMembran scheint die Gehirnbasis zu sein. Währendsie hier dem Knochen fest anliegt, bildet sie vorne einenflachen Sack, der mit Gehirnmasse angefüllt ist. Inder Mitte zeigt sie eine Furche, so dass die rechtenund linken Partien die Reste der beiden Hemisphären sind.

Nach Spaltung der ganzen Wirbelsäule ergiebtsich ein vollständiges Fehlen des Rückenmarks. Auchdie peripheren Nerven wurden untersucht, auf die ichjedoch später noch näher zurückkommen werde.

Die Section des übrigen Körpers zeigt folgendeVerhältnisse: Der Panniculus adiposus ist massig ent-wickelt. Die Verdauungsorgane sind mit Ausnahme derstark hypertrophischen Leber normal. Harn und Ge-schlechtsorgane bieten nichts Abnormes, nur sind dieNebennieren aussergewöhnlich klein. Die Lunge istatelectatisch, Thymus und Herz hypertrophisch.

Von besonderem Interesse für mich war die Unter-suchung der peripheren Nerven und Gentralganglien