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Der Rhein und seine Funktionen in der Geschichte
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Der Rhein und seine Funktionen in der Gesdiichte.

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zosen erreicht worden war, wurde bald auf der rechtenSeite der Rheinbund errichtet. Französische Feldherrenund Diplomaten verlangten Brückenköpfe, sie alle leug-neten in Wahrheit damit den Rhein als Grenze.

Der Rheinstrom war einst gedeckt durch die zumReiche gehörige Schweiz. Diese ausgezeichnete Stellungging durch die Kämpfe zwischen der aus dem Reichsgutesich entwickelnden Eidgenossenschaft und dem Besitze•des Hauses Habsburg verloren. Wenn die Habsburger alserbliche Kaiserdynastie den Staufern gefolgt wären, dannwäre der linke Flügel noch heute eine reichsdeutschePosition. Der Wahlcharakter unseres Reiches hat die Ab-lösung verschuldet, und dazu lud man die Eidgenossen sowenig zum Reichstage wie die niederländischen Provin-zen, die sich im Kampf gegen die spanischen Habsburgerbefanden. Die deutsche Staatsauffassung legte den Dyna-stien keine wirksamen Schranken auf, sie vermochte nicht,unabhängig entstandene republikartige Gebilde in sichaufzunehmen. Die Eidgenossenschaft behütete sich selbst,die Niederlande aber bedurften militärischer Hilfe! Diegaben die deutschen Fürsten gegen Geld her, für denOberrhein gab es aber keine Interessenten, die zahlenkonnten und wollten.

Die Seemächte England und die Niederlande habenfür den Rhein immer einiges Interesse gehabt. War esdoch ein Grunddogma der englischen Politik, die kontinen-tale Küste des Kanals nicht ganz unter französische Ge-walt kommen zu lassen. Es gab umgekehrt früh (schonum 1200) am Niederrheine eine englandfreundliche Par-

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