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Der Rhein und seine Funktionen in der Geschichte
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Der Rhein und seine Funktionen in der Geschichte.

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Ruhr und Lippe hat. Also im Gesamtgebiet sind die Ver-bindungen nach dem Osten günstiger, nach dem Westenstossen sie öfter auf die parallellaufenden Flusstäler Mosel,Maas, Scheide. Von Köln aus spielt der Unterschied keineRolle mehr, denn auch die Frachtfuhr und später die Eisen-bahn konnten die Verkehrs-Bedürfnisse befriedigen; aller-dings hat der Kanalbau die Lage heute zugunsten der Ver-bindung nach dem Osten verschoben.

In der Geschichte treten zunächst nur die Städte aufdem linken Rheinufer hervor, Basel, Strassburg, Speyer,Worms, Mainz, Bacharach, Koblenz, Köln, Neuss, Xanten,daneben nur Breisach, Duisburg und Wesel. Aber wennman genauer zusieht, so liegt das nicht ausschliess-lich daran, dass das die älteren kulturgesegneten Städtezum grössten Teil aus Römerzeit waren, vielmehr bot nurdas linke Rheinufer an Mündungen von Nebenflüssensicheres hochwasserfreies Gelände und zugleich damiteine natürliche Schiffslände. Die rechten Nebenflüssemünden im Inundationsgebiet. Das rechte Rheinufer hatdaher auch keine Uferstrasse haben können von der Sicher-heit der linksrheinischen Römerstrasse. Und erst eine Zeit,die grössere Wasserbauten technisch ausführen, dafür dieGeldmittel aufbringen konnte, schuf auf dem rechtenRheinufer künstliche Häfen, zuerst Mannheim, dannDüsseldorf (unter Napoleon), Duisburg-Ruhrort, Kehl,Karlsruhe. Die heute führenden Häfen Duisburg-Ruhrortund Mannheim, Castell für den Flossverkehr, gehören demrechten Rheinufer an. Der Rheinstrom ist eine königliche

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