Der Rhein und seine Funktionen in der Gescfidite.
heims besiegelt; sie erlag. Die 200 Jahre französischerHerrschaft haben den sperrenden Zuer im Wesen des Rheinsbis Lauterburg verstärkt, das schlug zum wirtschaftlichenSchaden des Elsasses aus. Die 1901 von den angrenzen-den Staaten begonnene neue Regulierung unter HonseilsLeitung brachte erhebliche Fortschritte, freilich nicht füralle Tage des Jahres. 1892 hatte Strassburgs neue Schiff-fahrtsperiode begonnen und sie zeigte ein Wachstum, dasalle Erwartungen übertraf. Aus dem Nichts erwuchs einStromverkehr bis Strassburg von 2 Millionen Tonnen. VonOppenheim an ist die Strömung so gemildert, dass derFluss zu Füssen des Taunus fast zu einem See wird. DieHemmungen in dem Durchbruch durch die Gebirgszügesetzen gleich mit dem Schwersten ein mit dem BingerLoche und dann dem wilden Wasser bis unterhalbBacharach. In vergangenen Jahrhunderten waren hier nurkleine Boote zu verwenden und so wurde Bacharach derStapelplatz aller oberhalb wachsenden Weine. Von dortan bediente man sich tieferer und grösserer Schiffe. BeiKöln aber wechselten wieder die Schiffe, denn man musstenun im Delta an einzelnen Stellen mit seichterem Wasserrechnen und bediente sich also flacherer Fahrzeuge. Soder Stromlauf selbst.
Wir haben nun die Wände, die das Rheintal einschlies-sen, zu betrachten. Zunächst ist es charakteristisch, dassin der oberrheinischen Tiefebene und darüber hinaus bisKoblenz das rechte Ufer die mehr ins Innere führendenNebenflüsse hat. Wenn auch selbst nicht schiffbar, vermit-telte die Dreisam die Verbindung mit der oberen Donau, die
WBM