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bürg, den Spaniern Ditmarschen, Metz oderHeidelberg in die Hand spielen. Aber er starbim Frieden, ohne einen Käufer gefunden unddas von ihm geträumte grosse Blutvergiessenangerichtet zu haben 1 ).
Die Frage drängt sich auf, ob denn vonSeiten des Reichs gar nichts geschah, umdiesem lebensgefährlichen Treiben Einhalt zugebieten. Denn wie die hohe und höchsteAristokratie so verkauften sich auch dermittlere und niedere Adel und die Untertanenan fremde Kriegsherren. Das Kriegshandwerkhatte einen goldenen Boden und Deutschlandwurde seit dem XVI. Jahrhundert zum allge-meinen Werbeplatz. Überall draussen warendie militärischen Kräfte unserer Nation anzu-treffen, nur für das Reich schienen sie nichtvorhanden zu sein. Denn das Reich hatte,wie ein Venezianer des XVI. Jahrhundertssich ausdrückt, die kaum zu glaubende Eigen-tümlichkeit, dass es allein unter allen Staats-wesen keine Einkünfte besass 2 ). Damit waraber von vornherein jede Regelung der Kriegs-verfassung im Interesse der Gesamtheit un-möglich. So wenig selbst Karl V. es vermocht
*■) Literatur über Georg Hans in dem Aufsatz vonA. Hollaender, Zeitschr. f. Gesch. des OberrheinsN. F. XVII. Die Nachträge zur Allg. D. Biographiewerden demnächst den bisher fehlenden Artikel überden Veldenzer bringen.
2 ) Badoero (1,557) bei Alberi, Le relazioni degliambasciatori veneti, I. 3, 200.
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