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Union, gelegentlich sogar bei den Pfälzern J )auf schwere Bedenken. Trotzdem sehen wirbereits die Kombinationen des dreissigjährigenKrieges klar vorgezeichnet; immer wiederunterhandeln die Protestanten mit den ge-gebenen Schutzmächten Frankreich und Eng-land, wohl auch mit Dänemark, während dieKatholischen ebenso unverwandt auf Spanienals ihren natürlichen Bundesgenossen blicken.Und während des faulen Friedens in Deutsch-land fand die jüngere Generation des deutschenFürstentums auf ausserdeutschen Kriegsschau-plätzen, in Frankreich und den Niederlanden,die beste Vorschule für die Rolle, die ihr undihren Nachfolgern in dem kommenden vater-ländischen Krieg zufallen sollte. Die Blüte-zeit der politischen Projektenmacherei unddes Reislaufens war angebrochen. Noch istdie religiöse Leidenschaft aus den Tagen derverflossenen Kämpfe nicht ganz verflogen;besonders bei den calvinistischen Kurpfälzernwird sie eben durch ihren Bekenntnis Wechselneu belebt und ihre bewaffnete Unterstützungder Hugenotten und der Niederländer entbehrtzugleich nicht des charakteristischen Bewusst-seins, dass es gegen die ,,Tyrannen" geht 2 ).
*) Ein Beispiel aus dem Jahr 1597 bei Ritter,Briefe und Akten I (1870), 91.
2 ) Im charakteristischen Gegensatz hiezu erscheinendeutsche Lutheraner als Pensionäre Philipps IL, so Mark-graf Johann von Küstrin, der nachmalige Kurfürst JohannGeorg, Pfalzgraf Wolfgang von Zweibrücken u. a.
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