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sprochen wurde*), sollte von nun an für Jahr-hunderte seine Geltung behalten. Im schmal-kaldischen Krieg- versagte sich freilich dendeutschen Protestanten die rechtzeitige Hülfedes Auslands. Dafür erkaufte die Fürstenver-schwörung von 1552 die BundesgenossenschaftHeinrichs IL um den Preis der drei Bistümer Metz,Toul und Verdun; es fehlte nicht die tatkräftigeUnterstützung des Sultans, der die deutschenFürsten auch seinerseits als Freunde und Ver-bündete begrüsst hat. Und der Franzosen-könig wagte in einem Manifest zu verkündigen,dass er sich aus göttlicher Eingebung aufge-macht habe als „Schützer des heiligen römi-schen Reichs und Rächer der Freiheit Ger-maniens".
Auch Karl V. war unserem Volk einFremder und die Klage über das drohendespanische Joch keine leere Redensart. Aberdas deutsche Fürstentum hatte im Kampf umdie Existenz seine Seele vollends dem Dämoneiner europäischen Politik verschrieben, dienoch fast durch drei Jahrhunderte ein Haupt-hindernis unserer politischen Genesung bleibensollte. Die traurigen Jahrzehnte nach demAugsburger Religionsfrieden, der den Ent-scheidungskampf zwischen den todfeindlichenBekenntnissen nur hinausgeschoben hatte,lagen unter dem quälenden Druck des Vor-gefühls, dass dieser letzte blutige Austrag
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Janssen, Gesch. des deutschen Volkes III, 291 f.