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schaffen strebten. Diese gewissermassendem Kaisertum ebenbürtige Krone zog sichallmählich eine traditionelle, in manchenHäusern fast erbliche Gefolgschaft deutscherFürsten heran; wir begegnen im XIV. undXV. Jahrhundert neben den westdeutschenHerren auch den Wettinerh', den Habsburgern,und namentlich den Witteisbachern. Heinrichvon Luxemburg, der trotz seines doppeltenVässällitätsverhältniss'es zum Reich und zurKrone Frankreich zum römischen König ge-wählt wurde, war von Haus aus kein Deut-scher, seine Muttersprache die französische,sein Heer beim Romzug fast ganz aus Waischenzusammengesetzt. Seine Tochter Maria ver-mählte sich mit Karl IV. von Frankreich, seinSohn König Johann von Bemmen liess dasLeben für die französische Krone in derSchlacht bei Crecy, sein Enkel, der nachmaligeKaiser Karl IV., am französischen Hof erzogen,focht ebenfalls bei Crecy, obwohl er bereitszum römischen König gewählt war. DurchFamilienverbindungen und Soldverhältnisseverwuchsen die vornehmsten Geschlechter desReichs immer enger mit den Capetingern.Karl VI. von Frankreich erkor sich einebairische Herzogstochter, die berüchtigteIsabel, zur Gemahlin; ihr Oheim HerzogFriedrich hatte als französischer Vassall dieHeirat in Vorschlag gebracht und ihr BruderLudwig der Gebartete ist vielleicht der erstedeutsche Fürst, der durch langjährigen Auf-