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366NeunzehntesDabey ist gleichwohl noch zu erwegen, daßnach der Zeit, da der Weinzehnde übertragenworden, verschiedene zehendbahre Frucht-Aecker ihre vorige Gestalt abgeleget, und sichin Weingärte verwandelet haben. Bevornealso der endliche Schluß abgefasset werdenmag, muß annoch die Untersuchung vorherge-hen, welchergestalten, und in wie weit derWeinzehende dem Kläger dermalen zuzuspre-chen ſeye.§. 28.So ungezweifelt, und ausgemacht es ist,daß die Veränderung des zehendbaren Grun-des, oder Orts das Zehend=Gerechtsam nichtabändere, und fölglich bey Abänderung desOrts derjenige das Zehend=Gerechtsam behal-te, welchem selbiges vorhin zugekommen. Mu-tatio enim qualitatis loci jus illud rei iuliae-rens non mutat, veluti si ex vinea fiat agerarabilis.BOEUMER ad X. Lib. III. Tit. 30. §. 80.ENGEL ad X. Lib. III. Tit. 30. §. 1.num. 11.MEVIUS Part. IX. Decis. 68. num. 6.Tum quia qui semel in legitima possessionedecimandi ex aliquo fundo est, in illa mane-bit, quidquid postea in eo satum, seu plan-ratum