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,5- Abschnitt.
liche Hitze einwärts treibt, Hang zu einem Fieberzeigt, und daß wir daher unsr? äußern Gliedmaßengegen die Kalte, zu der Zeit wo wir uns keine Be<wegung Macken, gut verwahren müssen, um dieWarme wieder herauszulocken ^).
Eine
5) Wenn nun diese vom Plutarch gemachte Nemer«tung in Griechenland in der Anwendung nützlich war:um wie vielmehr muß sie es nicht in unserm weil täl«lern Klima seyn? und man könnte mit Grunde be«Häupten, datz Personen, deien Schenkel und Füßemeistentheils kalt sind, keine recht gute Gesundheit ge<nießen. Wenn aber Personen von empfindlicherConstitution auf der bloßen Haut wollene Snümpfeund Unterhosen trügen, so würden sie oui ch die beisam«mengehaltene Wäime einen lebhaften Kreielauf desBluies in den äußern Theilen erhalten, und dadurchmanchen Schmerz, manche Unpäßlichkeit und mancheHinfälligkeit vermeiden, welcher sie ohne diese Vorsichtnicht entgehen können.
Gemeiniglich verachten die meisten kränklichenPersonen den guten Nath, «uf der bloßen Haut wol«lene Unterkleider zu tragen, indem sie sich ei,', unaus.stehliches Reiben davon vorstellen, welches aber über«Haupt nicht so groß ist, als sie glauben und nicht übereinen oder den andern Tag empfunden wird. Undsollte wohl der dadurch erlangte Vortheil, in Absichtauf die guten Folgen für eine dauerhaftere Gesund«heit, mit der überhingehenden Beschwerlichkeit, einwollenes Kamisol, dergleichen Beinkleider oderStrüin«pfe auf bloßer Haut zu tragen, in Vergleicbung kom«men? Alte, jsehr hartnäckige Gichtflüsse sind durchdieses Mittel bisweilen, wenn man es ununterbrochenund lange genug fortsetzt, gehoben und mancher viel-leicht wichtigen Krankheit durck stelige, gute, reichlicheAusdünstung, welche die wollene Kleidung auf derbloßen Haut nefiich unterhält, vorgebeugt worden.Wer schwitzend in seine kühle Wohnung tritt, wird,
wenn