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Diätetik vorzüglich für Studierende
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Mittel,annahernde Krankheiten abzuhalten.287

scheu Krankheit und Gesundheit mitten inue zu befin«den, wenn er nur eine leichte Unpäßlichkeit fühlt,die ihn, weder sich zu Bette zu legen, noch das Am-mer zu hüten, zwingt; z. B. einen unbedeutendenKopfschmerz, Mangel an Eßlust, ungewohnte.digkeit, Schwere im Körper oder Verdrossenheit: in«dessen ists Pflicht für den klugen Mann, auch dieseKleinigkeiten von Verschlimmerung abzuhalten, in.dem er die Neigung im Körper zu denselben ohneVerzug hebt.

Wenn z. B. eine solche Unpäßlichkeit von einerzu großen Ansüllung entstünde, so müßte dieselbe

durch

wohlmeinenden Arztes unternommen werden. Wieoft sieht man nicht eine Person Molken trinken, die einStahlwasser brauchen sollt«, und umgekehrt »inenfeurigen Mann, der in allen seinen Organen, Gcfäs<sen und Nerven die größte Spannung und auck inseinem Magen zu viel tonische Kraft hat, Pl'rmontertrinken, dem schlechtes Brunnenwasser oder Molken, umseine zu große Sp mnkraft und sein Feuer zu mindern, amdienlichsten zur Voibauungekur wären. Ohne Ursa<che mediciniren, hecht sich das Leben verkürzen, undje öfter dieses geschieht, desto großer ist die moralischeSünde. Alle wahre Arzneimittel sind um-frer Natur fremd; sie schaft sie aus demKörper wieder fort; haben sie nun keinenKrantheitsstoff, oder solche Nerändrung< n demselben gefunden, in die sie wirkenkonnten; so haben sie der Natur Gewaltgethan, und dieGesundheit entweder ummittelbar, oder für die Zukunft eher ge,stört, als gesichert. Wer gesund ist,muß durchaus nicht mediciniren.

Anm. des Uebers.