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Diätetik vorzüglich für Studierende
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14- Abschnitt.

bald es uns nur immer möglich ist, ihre Ursachenfortzuschaffen suchen *). Der Mensch scheint sich zwi-schen

sie» möglichen freien Zeiten auf einer Reise zugebrachtund dabei scnst keine besondern diätetischen Fehlerbegangen hätte, auch noch manches Jahr gelebt.

Anm. des Uebers.

*) Hier ist der rechte Ort, demjenigen Fehler zur ügen,weiter von sehr vielen Vornehmen und nach dem Toneder Welt lebenden, oder a«ch manchen mehr in derEinbildung kranken Herrn und Damen begangen wird,mii lich der Gebrauch einer Hiühlmgs- oder Herbst«oder wie viele medicinischen Klüglinge es weidlich zunennen pflegen, einer Verdauung stur. Wei«stentheils findet man, daß stcl, die Liebhaber solcherKuren erlc eine Krankheit vorstellen, in welche sie ver«fallen möcl'ien, und gewisse Ursachen in ihren Körperzu oen künftigen Uebeln (denn öfters ist noch keinesvorbanden, annehmen, die sie mit einer Brunnenkuroder mit ausgepreßten Kräutersäften, oder mit Mol«ken und dergleichen fortschaffen wollen. Zur Vorbe-reitung läßt der am Blute vielleicht arme Mann oderdie schwächliche Dame Hder, und purgirt bei oh«nehin schlaffen und geschwächten Verdauungsorganenmit einer Flasche Bitterwasser oder dergleichen Salze,um vollends die wenige noch rückständige Kraft zuvernichten. Wenn die vermeintlichen dringende!»Amtsgeschäfte vorüber sind, oder die Dame mit allenHausgeschästen zu Stande ist, bezieht man, ohneRücksicht des Wetters, öfters eine feucht und kaltgelegene Gartenwohnnng, und fängt die Kur an,geht dabei, wie man,glaubt, daß es sich gehöre,in feuchter Thauluft, öder bei lügenhafter Witterungauf dem kalt , Erdboden spatzieren, bis Katarrh,Schnupfen, Fieber, Durchfall oder Nhevmatlsmendie Kur unterbrechen, und man nun wirklich krankist, da man es vorher nur in der Einbildung war.Und so geht es mit vielen Frühlings.' oder Vorbau«ungsturm, di» ohne Beistand eines erfahrnen und

wohl