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9. Abschnitt.
Im Bade muß man sich ganz ruhig und siill hal-ten , und sich von dazu bestellten Personen reiben lindabwaschen lassen.
Es ist zu bedauern, daß man in wenig Häuserndie zum rechten nützlichen Baden gehörigen Einrich-tungen antrist, und wo diese fehlen, thut das Ba5mmehr Schaden, als es Nutzen stiftet.
Ueberhaupt müssen alle die, welche leicht ausder Nase bluten, oder sehr schwach, oder mit Uebel»kciten behaftet sind, sich des Badens enthalten; auchdie, welche zu häufige Stühle oder Hartleibigkeit er-leiden, woftrn die letzter» nicht vorher Abführungs.mittet genommen haben.
Neunter Abschnitt.
Vom Veischlafe.
Nichts erschöpft und entkräftet den menschlichenKörper mehr, oder beschleinigt das hinfallige hoheAlter geschwinder, als der allzusrühe Beischlaf ^);
und
5) Aus eben diesem Grunde kann nicht Aufmerksamkeitgenug angewendet werde», bei jungen Mannspersi»»en, die noch kaum in die Iünglingsjahre getretensind, das so verderbliche und Geist und Körper ancgreifende Lasier, die Selbstbesieckung, auf das sorg«faltigste zu verhüten. Ob die in unsern Tagen sohänsig über diese jugendliche geheime Vergehunq derWelt mitgetheilten Schriften das Uebel vermindern
werden.