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Diätetik vorzüglich für Studierende
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Vom Baden.

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Ein Bad von frischem Wasser *) giebt dem Kör»per Feuchtigkeit und Abkühlung : allein wenn manSalzwasser zum Bade nimmt; so verursacht es Hitzeund Trockenheit. Ein heißes Bad zehrt ab, und erkältet,wenn es nüchtern gebraucht wird; es wärmt oberund befeuchtet, wenn man es nach den Mahlzeitenanwendet. Ein laues Bad ist in vielen krankhaftenFallen zuträglich: es schaft Erleichterung im Seilen»Brust, und Rückensckmerz, es vermindert das scliwe«re Athmen, befördert den Auswurf und den Urin,erleichtert auch die Schwere im Kopfe, und hebt dieMüdigkeit; allein ein Bad in allen Stücken gut ein»zurichten und gehörigen Gebrauch davon zu machen,erfordert viel Geschicklichkeit und eme genaue Sorgsalt.

Der Weg in das B id muß ja nicht von demOrte des Aufenthaltes entfernt, und die Stufen indasselbe hinab, und heraus zu steigen, müssen immerganz stach und höchst bequem feyn.

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*) Man muß sich wundern, daß bei alle den modtireichen Erfindungen unsrer Zeit nicht auch die Modides kalten Badens starker in l'wng kommt! denn die«se würde manches blasse schwächliche Mädchen, dasbereits im jugendlichen Alter zu Krämpfen gemeint ist,so wie viele unsrer empfindliche» und sckoväcklichenjungen Gelehrten, kräftig in ihrem Neivensyst,'"' stär<tcn. Glück genug, daß doch die zrutüchen Mütteriht so viel Muth h.iben, die schwächlichen Kinder imkalte« Wasser zu !»d?n, und sie »och dadurch öftersdem Zweiwuchse zu emreissen,

Anm.de« Uevers.